Im Finale des 17. Klosterpforten-Cups Sieg gegen das Traditionsteam des FC Gütersloh
»Ehrlicher« Sieg für Alulux

Marienfeld (WB). Der Klosterpforten-Cup steht erstmals bei einem heimischen Unternehmen in der Vitrine. Die Auswahl des Verler Unternehmens Alulux setzte sich bei dem Charity-Fußballturnier auf dem Sportgelände des Hotels in Marienfeld im Finale mit 5:3 nach Neunmeterschießen gegen die Traditionsmannschaft des FC Gütersloh durch.

Sonntag, 06.10.2019, 10:20 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 10:22 Uhr
Nachdem Lukas Krause den riesigen Klosterpforten-Cup aus den Händen von Hotelchef Reinhold Frie (hinten rechts) erhalten hatte, posierte das gesamte Alulux-Team für die Fotografen. Simon Schubert, zweifacher Torschütze im Finale, streckte kurz mal die Zunge raus. Foto: Robert Becker

Klosterpforten-Cup

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Ausgelassen feierten die »Aluluxer«, nachdem die Hotelchefs Reinhold Frie und Christopher Schemmink den riesigen Pokal an Kapitän Lukas Kreuse überreicht hatten.

Den Pott ließen sich die Verler mit frischem Pils füllen. »Wo heute gefeiert wird, wissen wir noch nicht«, sagte Andreas Ortkemper, einer der Matchwinner des Endspiels. Der frühere Regionalliga-Keeper des SCV hatte einen Neunmeter pariert und damit sein Team zum Sieg geführt. Alulux war durch Simon Schubert, Oberligaspieler beim SC Wiedenbrück, in Führung gegangen. Dann jedoch traf der FCG zweimal. Erst in der Schlussminute gelang Schubert der Ausgleich zu 2:2, so dass es ins Neunmeterschießen ging.

Erneut fielen bei dem Turnier, das bei kühler Witterung und gegen Ende auch noch im Regen stattfand, viele Entscheidungen vom Punkt. Im Schießen um Platz drei setzte sich die Hamburger Agentur »Onside Sports« mit 3:2 gegen »Melos« durch. Im Halbfinale war die Betriebsmannschaft des Meller Granulatherstellers von Alulux mit 4:1 ausgeschaltet worden. Der FC ütersloh zog mit einem 3:2-Sieg nach Neunmeterschießen gegen Onside ins Finale ein.

Wir haben nur Spieler eingesetzt, die auch bei Alulux arbeiten.

Lukas Krause

Bereits zu diesem Zeitpunkt stellten die erneut von Dirk Van der Ven gecoachten »FCG-Oldstars« das letzte Traditionsteam im Wettbewerb. Die Gütersloher hatten mit Dirk Flock und Helge Bittner laufstarke Techniker im Aufgebot, die dem spielerisch gestiegenen Niveau des Turniers gewachsen waren. Im Finale hielt Alulux mit brillantem Passspiel dagegen und sicherte sich so einen ehrlichen Sieg. »Wir haben nur Spieler eingesetzt, die auch bei Alulux arbeiten«, stellte Lukas Krause heraus.

Arminia trotz Dennis Eilhoff, Ansgar Brinkmann und Fatmir Vata früh raus

Die Verler sorgten schon früh für das Ausscheiden der Bielefelder Arminen, die mit Dennis Eilhoff, Ansgar Brinkmann und Fatmir Vata eigentlich sehr gut besetzt waren. Nach dem 0:2 gegen Alulux verstrickten sich die Arminen gegen Heroal in Diskussionen und rannten beim 1:2 letztlich in ein Verler Trauma. Da nutzte es wenig, dass sie danach Tönnies mit 5:0 vom Platz fegten. Abends zuvor war Paradiesvogel Brinkmann mit buntem Jogginganzug (Kurzbein) wieder ein Farbtupfer der Playersnight gewesen.

Vorrunden-Aus: Weltmeister Olaf Thon kann Schalke 04 nicht retten

Ebenfalls in der Vorrunde hängen blieben der SC Paderborn (mit Frank Parrotta) und Schalke 04. Die Schalker hatten am Ende sogar Weltmeister Olaf Thon auf dem Rasen – es half nichts. Gegen Melos und die BKK Mobil unterlagen die Königsblauen jeweils 1:4. Melos hatte mit Luigi di Bella (14 Tore) den Top-Torjäger in ihren Reihen. Und das BKK-Mobil-Team wuchs auch dank der Finesse vom »Bachelor« Paul Janke (zwei Regionalliga-Einsätze) über sich hinaus.

Im Achtelfinale ist für Dariusz Wosz und den VfL Bochum Schluss

In der Gruppenphase behielten fünf der acht Traditionsteams die Oberhand. Leverkusen, Dortmund, Gütersloh, RW Essen und der VfL Bochum gewannen souverän ihre Gruppen. Umso überraschender war das Ausscheiden des erneut von Legende »Ata« Lameck betreuten Bochumer – immerhin Turniersieger 2012 und 2015 – im Achtelfinale gegen Heroal (0:3). Kleiner Trost für Dariusz Wosz und Co.: Zu diesem Zeitpunkt war der Vorjahressieger Deutsche Post schon geduscht. »Da waren im zweiten Spiel einige Unstimmigkeiten«, mochte Teamchef Detlev Steinebach nicht weiter ins Detail gehen, nachdem die Postler im Duell der Gelben Riesen gegen Borussia Dortmund mit 1:2 unterlegen war. Die Cheerleader der Post packten schon früh Montur und Pompons ein. Das Fazit Steinebachs passte in jedem Fall. »Wir hatten eine starke Gruppe.«

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