Stadt investiert in Greffen 1,25 Millionen Euro
Neues Gerätehaus eingeweiht

Harsewinkel (WB). »Mit Freude und Erleichterung« ist laut Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide am Samstag das sanierte und erweiterte Gerätehaus des Löschzuges Greffen in Betrieb genommen worden.

Montag, 02.09.2019, 10:00 Uhr
Die Schlüsselübergabe übernahmen (von links) Andreas Feismann, Sabine Amsbeck-Dopheide, Alfons Hennemann und Dietmar Holtkemper. Foto: Gabriele Grund

Mit der feierlichen Indienststellung sind die wesentlichen Vorgaben des 2009 durch die Stadt erstellten Brandschutzbedarfsplanes hinsichtlich der insgesamt drei Gerätehäuser abgeschlossen, freute sich die Bürgermeisterin sichtlich. Nachdem im März 2014 das für 1,1 Millionen Euro sanierte und vergrößerte Feuerwehrgerätehaus in Marienfeld und im April 2017 das für 3,8 Millionen Euro modernisierte und ebenfalls deutlich vergrößerte Feuerwehrhaus in Harsewinkel eingeweiht wurden, bilden die Baumaßnahmen in Greffen für 1,25 Millionen Euro den Abschluss.

Nach symbolischer Schlüsselübergabe und Segnung des Hauses folgten ein Feuerwehrfest am Abend sowie ein Tag der offenen Tür am Sonntag. Während der Festakt gesanglich von dem Männerchor M-Tunes begleitet wurde, sorgte zu später Stunde das Duo »Feuer Flut« aus Herford mit beeindruckenden Feuerjonglagen für Begeisterung.

Arbeiten wurden im laufenden Betrieb durchgeführt

Sabine Amsbeck-Dopheide zeigte sich nicht nur von der Funktionalität des Feuerwehrhauses und von der Akustik hinsichtlich des M-Tune-Gesanges (»Besser als im Schützenzelt«) beeindruckt, sondern bedankte sich dafür, dass die Mitglieder des Löschzuges die Arbeiten mit Fachwissen und Geduld begleitet haben. Nachdem sie den Transponder als symbolischen Schlüssel an An­dreas Feismann überreicht hatte, gab der ihn an Löschzugführer Alfons Hennemann weiter.

Andreas Feismann als Leiter der Harsewinkeler Gesamtwehr betonte, dass die Bauarbeiten eine gewisse Herausforderung für den Löschzug dargestellt haben, weil sie im laufenden Betrieb durchgeführt werden mussten. Es sei schön, dass nach mehr als einem Jahr nun der Alltag wieder beginnen könne. Stellvertretend für alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte bedankte sich der Wehrleiter bei Markus Laumann, der Planungsphasen und Bauzeit intensiv mitbegleitet habe.

Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper betonte, dass das Gerätehaus nicht nur ein Zweckbau sei, sondern auch eine gute Investition zum Wohl der Bürger. »Hier ist eben nicht nur ein Unterstellplatz für Fahrzeuge entstanden, sondern ein Ort für adäquate und zukunftsorientierte Ausbildung, ein Rückzugsort nach belastenden Einsätzen, für Gespräche und Aussprachen und ein Ort für Kameradschafts- und Traditionspflege.«

 

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