Schulen, Einrichtungen und Plätze sollen vernetzt werden
Alle sind für freies WLAN

Harsewinkel (WB). Nicht nur städtische Gebäude und Plätze sollen bei Neu- und Umbau mit öffentlichem WLAN ausgestattet werden, sondern im Idealfall auch noch die Innenstadt. Hier werden entsprechende Möglichkeiten nun geprüft.

Dienstag, 06.08.2019, 08:28 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 09:40 Uhr
Gymnasium: Harsewinkels Schulen sind noch nicht in der Zeit des freien WLAN angekommen. Sie sollen angebunden werden.

Damit haben die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsprüfungsausschusses in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause nicht nur dem Antrag der Fraktion der Sozialdemokraten zugestimmt, sondern sind in dieser Angelegenheit sogar noch einen Schritt weitergegangen.

Dass städtische Gebäude und Plätze bei einem Neu- und Umbau mit frei zugänglichem WLAN für Gäste ausgestattet werden, sei sowieso schon üblich, sagte Harsewinkels Kämmerer Heinz Niebur im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. 

Viele gebäude angebunden

Aktuell sind bereits eine ganze Reihe städtischer Gebäude, Einrichtungen und Plätze mit freiem WLAN ausgestattet: das Rathaus und Teile des Rathausvorplatzes, die Sporthalle am Ruggebusch, die Dreifachsporthalle, die Mehrzweckhalle, das Hallenbad und das Freibad bis zum Rutschebecken, das Jugendhaus Lifeline und das Gemeinschaftshaus am Dammanns Hof an der Nordstraße.

Zuerst nur für Flüchtlinge

Die Notwendigkeit eines freien WLAN hatte sich in Harsewinkel zunächst vor Jahren vor allem im Bereich der Flüchtlingsunterkünfte ergeben, weil den Flüchtlingen die Möglichkeit geschaffen werden sollte, unproblematisch mit Angehörigen und Freunden in der Heimat oder auch in anderen Städten in Kontakt zu bleiben.

Schulen fehlen noch

In der jüngeren Vergangenheit wurden über die Flüchtlingsunterkünfte hinaus aber dann bei Baumaßnahmen nach Möglichkeit auch andere städtische Gebäude mit WLAN versorgt.

Noch nicht in der Zeit des freien WLAN angekommen sind Angaben der Harsewinkeler Verwaltung zufolge die Schulen im gesamten Stadtgebiet: Dort liegen aktuell nur geschlossene WLAN-Netze vor, ebenso im Heimathaus und in der Alten Mühle/Bürgerhaus Greffen. Gruppen und Vereine, die diese Räumlichkeiten nutzen, erhalten die Zugangskennungen auf Anfrage.

Probe für Jugendhaus

Im Jugendhaus Villa wird gerade die temporäre Freischaltung des WLAN erprobt – unter pädagogischen Gesichtspunkten, versteht sich. Vorgesehen ist, freies WLAN mit den geplanten Umbauarbeiten auch auf dem Heimathof und am neuen Busbahnhof auf der benachbarten Wiese einzurichten, indem dort die benötigten Kabel gleich mitverlegt werden. Auch im Freibad soll der Empfang mit den geplanten Umbauarbeiten verbessert werden.

Notwendigkeit außer Frage

Nun soll nach dem Willen der Politik auch die Innenstadt mit kostenlosem WLAN versorgt werden. Dies sei aber mit Kosten verbunden, die Infrastruktur müsse erst geschaffen werden, hieß es im Fachausschuss. Unter Umständen sollen sich die Geschäftsleute an den Kosten beteiligen. Diese sollen nun ermittelt werden. Die Notwendigkeit, freies WLAN anzubieten, stand aber außer Frage.

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