Frühere Sozialstation am Haus Hildegard wird umgebaut
Seniorengerecht und in der City

Harsewinkel (WB). Seit gut einem Jahr stehen die Räume der früheren Caritas-Sozialstation am Haus Hildegard leer, damals ist die Einrichtung zur August-Claas-Straße umgezogen. Der Leerstand soll nun bald ein Ende haben. In der früheren Sozialstation entstehen zwei seniorengerechte Wohnungen.

Freitag, 02.08.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 02.08.2019, 08:50 Uhr
Hier, in der früheren Sozialstation, entstehen zwei seniorengerechte Wohnungen. Alexandra Beermann, Leiterin des Hauses Hildegard (links), und Andrea Baxpöhler, Geschäftsführerin der Caritas Seniorenheim Betriebsführungs- und Trägerschaft GmbH, wissen: Der Bedarf ist groß. Die Nähe zur Innenstadt macht die Wohnungen besonders attraktiv. Foto: Winkelkötter

Selbstständig bleiben und doch die Sicherheit des benachbarten Seniorenheimes im Rücken haben – diese Kombination erschien nicht nur Alexandra Beermann, Leiterin des angrenzenden Seniorenheims Haus Hildegard, reizvoll. »Die Resonanz auf unseren Umbau ist äußerst positiv«, weiß auch Andrea Baxpöhler, Geschäftsführerin der Gesellschaft Caritas Seniorenheim Betriebsführungs- und Trägerschaft. Diese Gesellschaft investiert 80.000 Euro in den Bau der beiden ebenerdigen Wohnungen. Aktuell sind die Handwerker am Werk, es werden Leitungen verlegt und Wände verputzt. Läuft alles nach Plan, ist der Umbau im September beendet. Dann sind die beiden Wohnungen, 43 beziehungsweise 53 Quadratmeter groß, bezugsfertig. Beide Wohnungen sind barrierefrei und verfügen über eine große Wohnküche, ein Schlafzimmer, ein Badezimmer und eine angrenzende Terrasse. Ob eine oder zwei Personen einziehen, hängt vom Platzbedarf der künftigen Bewohner ab, sagt Andrea Baxpöhler. Als Mieter sucht die Caritas fitte Senioren, die ihren Alltag noch allein bestreiten können. Diese können aber die Angebote des Hauses Hildegard nutzen, dort zum Beispiel zu Mittag essen, die vielen Beschäftigungsangebote mitmachen oder den Wäscheservice in Anspruch nehmen. Trotzdem bleiben die Bewohner immer noch eigenständig, so lange es geht. Weil sie sich natürlich maximal wohlfühlen sollen, richten die Mieter ihre Wohnungen nach eigenem Geschmack ein.

Die Lage sei ideal, weiß Alexandra Beermann zu berichten. »Man ist ganz schnell in der Innenstadt, alles ist fußläufig erreichbar.« Dennoch habe man die Sicherheit, immer Fachkräfte direkt nebenan zu haben. Und wenn Pflege in Anspruch genommen werden muss, kann auch ein Pflegedienst diese übernehmen.

Die Seniorenwohnungen sind ein weiterer Baustein im Caritas-Angebot vor Ort. Denn nicht nur das Haus Hildegard mit seinen 89 Bewohnern und 110 Mitarbeitern ist stark gefragt. Auch die Tagespflege der Caritas an der Gütersloher Straße, also in unmittelbarer Nähe des Seniorenheims, ist stets gut besucht.

Wer sich über die Wohnungen informieren möchte, kann dies im Haus Hildegard tun: Tel. 05247/92470.

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