Verkauf der Flächen für das neue Gewerbegebiet ist offiziell gestartet
Solide sollen sie sein

Harsewinkel (WB). Der Verkauf der Flächen für das Gewerbegebiet »Westlich der Steinhäger Straße« ist offiziell gestartet.

Donnerstag, 01.08.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 08:50 Uhr
Starten die Vermarktung der Flächen im neuen Gewerbegebiet: (von links) Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide, Stadtplaner Reinhard Pawel, Wirtschaftsförderer Markus Wiegert. Foto: Grund

Mit Abschluss der Erschließungsarbeiten können die vier Areale ab Sommer 2020 bezogen werden. Die durch einen mindestens 30 Meter breiten Grüngürtel entfernten Wohnbebauungen im Westen und Süden werden 2021 verkauft. 20 Prozent sind für sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Doch vorher müssen in dem Bereich noch Regenwasserkanäle unter die Erde gebracht werden.

32.073 Quadratmeter Gewerbegebiet mit Nutzungseinschränkung sowie 51.184 Quadratmeter Gewerbegebiet ohne Nutzungseinschränkung stehen zur Verfügung. Bei Gewerbe ohne Nutzungseinschränkung ist eine maximale Höhe von 15 Meter zugelassen, mit Nutzungseinschränkung nur 12,50 Meter. Die mindestens 2000 Quadratmeter großen Parzellen können individuell zugeschnitten werden. Kaufpreis: 53,50 pro Quadratmeter (inklusive Erschließungskosten).

Sabine Amsbeck-Dopheide betont, dass eine frühzeitige Kaufentscheidung lohnenswert sei. Das ermöglicht nicht nur die variable Planung, sondern hat auch Vorteile mit Blick auf das beschränkte Lärmkontingent. Das soll den Anwohnern rund um die Siedlungen Remser Weg, Sertünerweg, »Auf den Middeln« und entlang der Brockhäger Straße ein gutes und gesundes Wohnen ermöglichen. Unterm Strich müssen die Betriebe die Lärmschutz-Immissionsrichtwerte einhalten. Deshalb könne der erste Käufer den größten Teil dieses Kontingents für sich ausnutzen, erklärt die Bürgermeisterin.

Erste Gespräche mit Interessenten wurden geführt, Entscheidungen sind laut Reinhard Pawel, Leiter des Fachbereichs Bauen und Städtische Betriebe, noch nicht gefallen. Die Stadt sei an soliden Firmen mit langfristiger Betriebsführung interessiert. Für eine Drei-Schicht-Produktion mit 24-Stunden-Anlieferung einschließlich Ab- und Beladung vor dem Gebäude sieht er genauso wenig Chancen wie für ein Outletcenter.

Ein auf dem Gelände befindlicher Wald mit altem Eichenbestand wird zum Erhalt gesichert. Zudem wird ein Lärmschutzwall im Norden mit Bäumen und Hecken bepflanzt.

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