Projekt »Dritte Orte« gibt bis zu 50.000 Euro für Umnutzung frei
Es fließt Geld fürs Wilhalm

Harsewinkel(WB). Für die Gaststätte Wilhalm soll ein Konzept entwickelt werden. Eines, was über die zukünftige Nutzung der ehemaligen Kneipe entscheidet. Dafür hat die Stadt sich um Fördergelder bemüht, mittels eines Antrags zum Projekt »Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnungen im ländlichen Raum«.

Donnerstag, 06.06.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 08:50 Uhr
Für die alte Gaststätte Wilhalm in der Dr.-Pieke-Straße soll ein Nutzungskonzept erstellt werden. Dafür hat die Stadt einen Förderantrag gestellt und ihn nun bewilligt bekommen. Bis zu 50.000 Euro sind drin. Foto: Stefanie Winkelkötter

Und diese hat sie nun bewilligt bekommen: Immerhin 50.000 Euro stehen zur Verfügung, um das Konzept nun voranzutreiben. Die frohe Botschaft hat der CDU-Landtagsabgeordnete Raphael Tigges jetzt überbracht. »An den ›Dritten Orten‹ können Menschen zusammenkommen und kreativ sein und das mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Damit schaffen wir in Harsewinkel eine neue Idee, Kultur zu erleben und sich zu begegnen. Gleichzeitig stärken wir das kulturelle Angebot bei uns im ländlichen Raum«, erklärt Tigges.

Damit starten wir kreativ durch. Neben dem eigenen Zuhause und der Arbeit haben wir demnächst einen dritten Ort, der uns eine ganz neue Möglichkeit bietet, uns zu treffen, auszutauschen und gemeinsam Kultur zu erleben.«

Daher kommt das Geld

Der Hintergrund: In Düsseldorf wurden 17 Projekte für »Dritte Orte« vorgestellt, die mit bis zu 50.000 Euro für ein Jahr lang gefördert werden. Ziel dieser Unterstützung ist die Entwicklung von neuen und die Weiterentwicklung von bereits bestehenden »Dritten Orten«.

In der ersten Förderphase stellt das Land eine Gesamtsumme von 750.000 Euro zur Förderung neuer Konzepte für »Dritte Orte« bereit. 150 Bewerbungen aus dem ganzen Land gingen ein. Insgesamt stehen für das Förderprogramm bis 2023 zehn Millionen Euro zur Verfügung.

80 Prozent der Kosten gedeckt

Mit den 50.000 Euro seien 80 Prozent der Kosten für die Entwicklung eines Konzeptes gedeckt, erklärte Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide auf Nachfrage der Presse. Der Eigenanteil könne nun durch ehrenamtliches Engagement erbracht werden, fügt sie hinzu. »Wir wünschen uns eine Kombination aus gastronomischer und öffentlicher Nutzung«, sagt die Bürgermeisterin mit Blick auf die Umnutzung der Gaststätte Wilhalm. Sie möchte damit viele kreative Menschen und Vereine in die Planung mit einbeziehen. Für die Planungen sollen Workshops, ein Runder Tisch, und online-basierte Verfahren, Apps und Wettbewerbe an Schulen stattfinden. Damit könne man auch junge Menschen an den Planungen beteiligen, so die erste Frau der Stadt. Bis zur Konzeptumsetzung soll die Gaststätte verpachtet werden.

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