Rosensonntag: Jubiläumsumzug leidet unter Wind und Regen – mit Video
Wo der Frohsinn wasserfest ist

Harsewinkel (WB). Im 44. Jahr ihres Bestehens scheinen es sich die »Roten Funken« mit Petrus verscherzt zu haben: Am Rosensonntag überzog er die Harsewinkeler Narren während des großen Umzugs mit Wind und Regen.

Montag, 04.03.2019, 03:30 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 10:38 Uhr
Je grauer der Himmel, desto farbenprächtiger die Harsewinkeler Narren: Die »Ohne Motto«-Fußgruppe kommt als Schmetterlinge daher und nimmt das Insektensterben auf die Schippe. »Streut Blumensamen aus, dann haben wir ein Zuhaus«, meinen sie. Foto: Carsten Borgmeier

Die eigentlich schon in den Schrank gehängte Winterjacke sowie ein Regenschirm waren die wichtigsten Utensilien, um das ausgelassene Treiben in der Heimat des Spökenkiekers einigermaßen trocken und warm zu überstehen. So musste der von den »Roten Funken« veranstaltete Höhepunkt der fünften Jahreszeit mit deutlich weniger Publikum auskommen als in den Vorjahren.

Rosensonntag in Harsewinkel

1/104
  • Rosensonntag in Harsewinkel
Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier
  • Foto: Carsten Borgmeier

Trotzdem war der Rosensonntagsumzug ein Erlebnis, feuerten die Jecken doch die eine oder andere empfindliche Spitze Richtung große und kleine Politik. So nahmen die St.-Hubertus-Jungschützen auf ihrem prächtigen Wagen das Bauernsterben aufs Korn, Ruffels Fußgruppe setzte sich kritisch mit dem alten Flugplatz zwischen Gütersloh und Harsewinkel auseinander, meinte: »Den Flugplatz, den gibt es nicht mehr, drum müssen die Ballons wieder her.«

Klimawandel, Insektensterben, Finanzwelt, Fluggesellschaften, gesperrte Heckerheide – die Harsewinkeler Karnevalisten bewiesen, dass sie nicht nur Lokalkolorit, sondern auch das große Ganze im Land im Blick haben.

Doch auch im Publikum gab es viel zu entdecken: Dieter und Marlies Stehl (beide 76) kamen als Urzeit-Mammuts verkleidet mit Zottelhaar und riesigen Plüsch-Stoßzähnen zum Alten Markt: »Seit Jahrzehnten feiern wir den Rosensonntag, davon hält uns kein Wetter ab«, berichtet das Ehepaar, das dem Harsewinkeler Karnevalsclub (HKC) angehört und 1981 Prinzenpaar war.

Auch Lisanne (22), Annalena und Alina (beide 21) machten sich von Versmold-Peckeloh auf den Weg, ihre Kostüme als Schäfchen und Leopard: einfach zauberhaft. Ein Hingucker waren auch Lea und Seraphina (beide 27), die als Sonne und Mond zuschauten.

Kommentare

Doris  wrote: 06.03.2019 07:54
Fotostrecke Karnevalsumzug Harsewinkel
Schön das so viele Fotos gemacht werden. Leider vermisse ich aber immer Bilder von den Wagen. Es sind so viele schöne dabei mit tollen Themen. Da in der Vorbereitung auch sehr viel Arbeit steckt, wäre es toll wenn jeder Wagen wenigstens einmal fotografiert wird.
Total 1 comments
Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6442015?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2730032%2F
Corona: Positiver Fall in Bielefelder Kita
Symbolbild. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker