Antrag: Strecke neben der Bielefelder Straße soll überplant werden Bürger wollen neuen Radweg

Marienfeld (WB). Hier hat eine Teermaschine vor Jahren ganze Arbeit geleistet. Parallel zur Bielefelder Straße verläuft ein circa zwei Meter breiter Asphaltweg. Diesen nutzen Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen. »Sicher ist dieser Weg nicht«, weiß Leonhard Sieweke.

Von Elke Westerwalbesloh

Und deshalb beantragt er mit einigen anderen Marienfeldern die Umgestaltung des gesamten Wegstückes vom Waldschlösschen bis hin zur Mündung Clarholzer Straße. Leonhard Sieweke weiß, dass der Weg damals so angelegt worden ist, weil die Stadt keinen Baum fällen wollte. Nun haben die Eichen, um die sich damals alles drehte, von selbst aufgegeben.

Der Weg, der nun schlangenlinienförmig die Bielefelder Straße begleitet, könnte komplett neu geplant und angelegt werden. So, dass er Überquerungsmöglichkeiten für Fußgänger bietet; genau aufzeigt, wo die Fußgänger und die Radfahrer sich zu bewegen haben und eine ausreichende Beleuchtung bekommt. So der Wunsch der Marienfelder.

Die Kosten für den neuen Radweg sind noch noch beziffert

Wie hoch die Kosten ausfallen könnten und ob nun ehrenamtliche Mitarbeit in das Projekt »neuer Fuß- und Radweg« mit einfließt, das lässt Sieweke in seinem Antrag an die Stadtverwaltung offen. Eine erste Ortsbegehung mit Fachleuten schwebt ihm als Anfang vor. Sieweke, der bei der Klosterhofgemeinschaft mitwirkt und auch den Klostergarten hegt und pflegt, listet gleich mehrere Gründe auf, warum sein Antrag für ihn und die Klosterdorfbewohner Sinn macht.

Zum einen »verliert Marienfeld durch das Bauvorhaben Gesundheitszentrum Jetscho auf der Postwiese seinen letzten zentralen Platz im neuen Ortskern«, erklärt Sieweke. So werde der Klosterplatz wieder zum zentralen Veranstaltungsplatz im Dorf. Und dieser müsse natürlich gut fußläufig erreichbar sein, sagt er.

Ferner ist er der Meinung, dass aus historischer Sicht durch die Umgestaltung des Weges der Alleecharakter wieder hergestellt werden könnte. »Die Klosterstraße einschließlich des besagten Weges liegt auf einer historischen Trasse, dem Mönkeweg, mit einer ehemals kompletten Linden- und Eichenallee bis zur Brücke.« Mittlerweile ist die Allee nur noch auf der Innenseite der Klosterstraße vorhanden.

Das Klosterdorf soll für die Zukunft gerüstet sein

Ein weiterer Punkt ist die Zukunftsfähigkeit des Klosterdorfes. »Marienfeld nimmt zwar nicht offiziell an einem Dorfentwicklungsprogramm teil, gleichwohl müssen wir uns bemühen unseren Ort weiter lebenswert zu machen«, erklärt Leonhard Sieweke weiter. Und er versichert im Antrag an die Stadtverwaltung, dass »eine Menge privater Personen bereit sind sich ideell oder auch materiell einzubringen«. Die Erfahrung hat er bereits gesammelt.

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