29. Marienfelder Martinssonntag lockt mit Trödelmarkt und vielen Aktionen Erste Einstimmung aufs große Fest

Harsewinkel-Marienfeld  (WB). Erleben, Kaufen, Bummeln und Genießen – so lässt sich der 29. Martinssonntag auf den Punkt bringen. Leider beeinträchtigte zu Beginn fieser Nieselregen das Geschehen auf der extra gesperrten Bielefelder Straße, so dass – zumindest am Anfang – deutlich weniger Gäste als erhofft die gelungene Veranstaltung der Werbegemeinschaft Marienfeld besuchten.

Von Gabriele Grund
Herbert Vögeler stellt sein Können im Umgang mit dem Feuerlöscher bei der freiwilligen Feuerwehr unter Beweis.
Herbert Vögeler stellt sein Können im Umgang mit dem Feuerlöscher bei der freiwilligen Feuerwehr unter Beweis.

Auch beim Flohmarkt hielt das unfreundliche Wetter etliche Privatverkäufer davon ab, sich mit einem Stand zu beteiligen. Ulrike Dietrich als zweite Vorsitzende der Werbegemeinschaft bedauerte den verminderten Zuspruch, freute sich aber über die 110 Teilnehmer. Leider drückten dunkle Wolken und Nieselregen auf die Kauflaune der Besucher, die zeitweise mit Regenschirmen durch die langen Tischreihen des »Open-Air-Second-Hand-Kaufhauses« schlenderten.

Am Nachmittag bessert sich das Wetter

Unter dem Motto »Alt, aber nicht wertlos« wurde rege gefeilscht. Ob das ausrangierte Kinderfahrrad, Vaters gebrauchte Winterreifen, Omas alte Lampen und Nachtschränkchen, uncool gewordene Teddybären und Puppen, der neuwertige Meerschweinchenkäfig, Sportgeräte, Vogelhäuschen, Bekleidung, Küchengeschirr, Computerzubehör oder Werkzeug: Verkauft wurden Schätze aus Schubladen, Schränken, Vitrinen, Dachbodenkartons, Kellern und Garagen.

Beim traditionellen Martinssonntag, der ersten vorweihnachtliche Einstimmung, gab es diesmal einige Neuerungen, die gut bei den Besuchern ankamen. So standen die Bühne und die insgesamt zwölf Verkaufshütten nicht mehr auf der Postwiese, sondern entlang der Bielefelder Straße und im Schwarzen Diek. Rege nachgefragt waren nicht nur die frisch im Backhaus des Heimatmuseums Marienfeld gebackenen Roggen-, Weizenvollkorn-, Rosinen-, Weizenvollkorn- und Fladenbrote, sondern auch die frischen Obstwürfel, die Christopher Katana und Karisa M. Mascha im Auftrag von Elli-Marktleiter Taner Mustafa zubereiteten. Als sich das Wetter am Nachmittag besserte, strömten mehr Besucher in die Ortsmitte.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 6. November, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Harsewinkel.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.