Schwedenhäuser im früheren Schwesterngarten werden zum Kindergarten umgebaut Ein bisschen wie in Bullerbü

Harsewinkel (WB). In den Schwedenhäusern neben dem Rathaus wird gezimmert und gehämmert. Die einstige Flüchtlingsunterkunft wird zu einem Kindergarten umgebaut. Zum neuen Kindergartenjahr sollen dort zwei Gruppen mit maximal 44 Kindern einziehen.

Von Stefanie Winkelkötter
Kelvin Moreno, Matthias Hanhart und Juniorchef Jan Herzog (von links) vom Unternehmen »Die Zimmerer« bauen die Schwedenhäuser in einen Kindergarten um. Wände müssen entfernt, zweite Eingänge eingerichtet werden.
Kelvin Moreno, Matthias Hanhart und Juniorchef Jan Herzog (von links) vom Unternehmen »Die Zimmerer« bauen die Schwedenhäuser in einen Kindergarten um. Wände müssen entfernt, zweite Eingänge eingerichtet werden. Foto: Stefanie Winkelkötter

»Unser unbedingt erklärtes Ziel ist es, zum 1. August starten zu können«, betont Stadtplaner Reinhard Pawel im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. Alle Eltern, die in der Vergangenheit keinen Kindergartenplatz für ihren Nachwuchs bekommen haben, sind inzwischen informiert, dass sie ihre Kinder nun doch noch anmelden können.

Das rote Schwedenhaus dient bald als Gruppenraum zum Spielen. Foto: Winkelkötter

Und sie haben die Information erhalten, dass es unter Umständen erst zum 1. September losgeht. Anmeldungen müssen direkt an den Träger gerichtet werden, die Gesellschaft Kinderzentren Kunterbunt mit Hauptsitz in Nürnberg. Dort ist man aktuell dabei, pädagogisches Fachpersonal zu suchen.

Der Kindergarten in den Schwedenhäusern auf dem Gelände des früheren Schwesterngartens soll mindestens zwei Jahre lang betrieben werden. Stadtplaner Reinhard Pawel ist vom Charme der Schwedenhäuser überzeugt: »Das alles ist ein bisschen so wie in Astrid Lindgrens Bullerbü.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 9. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Harsewinkel.

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