Gesamtschule feiert ihren fünften Geburtstag mit einem Festakt, dem Schulorchester und einem Lehrer-Quiz »Andreas Stork ist ein echter Glücksfall«

Harsewinkel (GG). 1000 Schüler der Jahrgänge fünf bis neun besuchen die Gesamtschule Harsewinkel. Eine nahezu rekordverdächtige Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Schulform erst vor fünf Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Am Samstag wurde dieser kleine Geburtstag mit einer großen Feier in der Mehrzweckhalle und rund um das Schulzentrum gefeiert.

Bevor das bunte Treiben mit Musicalaufführung, einem Flashmob, Tanzaufführung und Lehrer-Schüler-Quiz auf dem Schulhof begann, gab es einen einstündigen Festakt mit Ansprachen und Musik in der Mehrzweckhalle. Neben Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide gratulierten auch Heiko Nathmann als Vorsitzender der Schulpflegschaft, Jochen Czech als Fördervereinsvorsitzender und Schülersprecherin Marina Strobel. Musikalisch wurde die Feierlichkeit von Schulorchester und Chor, unter der Leitung von Thomas Albrecht, mitgestaltet.

Stork musste erst die lokalen Gegebenheiten kennen lernen

»Wollen sie sich das antun?« sei die Frage der zuständigen Dezernentin gewesen, als es darum ging, das Andreas Stork erster Schulleiter der neu gegründeten Gesamtschule in Harsewinkel werden sollte. Wie die Feierlichkeit zeigte, hat er es sich »angetan«. Und vieles gelernt. Vor allem lokale Gegebenheiten, die er mit einer netten Anekdote zum Besten gab. So habe er vor zwei Jahren einem Schüler erzählt, das er seinen Urlaub in Riga verbracht habe. »Wo ist das denn?«, fragte der Schüler. »Im Baltikum«, erläuterte Stork damals. Der Schüler: »Ne, das stimmt nicht. Rieger ist in Marienfeld und da ist es richtig lecker!«.

Pädagogischen Konzepte sind aufgegangen

Auch wenn in den vergangenen fünf Jahren noch nicht alle geografischen und anderen Bildungsziele erreicht worden sind, so habe man dennoch in der kurzen Zeit eine Menge geschafft, freute sich der Schulleiter. So seien die pädagogischen Konzepte nicht nur aufgegangen, auch die Profilklassen werden von den Schülern der fünften und sechsten Klassen mit Begeisterung angenommen.

Pioniere der Harsewinkeler Schullandschaft

Bei seiner 100 Tage Bilanz als Schulleiter habe er damals gesagt, dass er sich wundere, dass so viel geklappt hat. Nach und nach habe sich das Wundern in Freuen verwandelt. »Unser größter Erfolg ist es, dass die Eltern aus Harsewinkel, Marienfeld und Greffen die neue Schule, die ja eine neue Schulform für Harsewinkel darstellt, voll und ganz akzeptiert haben und uns das Teuerste und Liebste, was sie haben, nämlich ihre Kinder, anvertrauen«, resümierte Andreas Stork. Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide bezeichnete die Schüler als »Pioniere der Harsewinkeler Schullandschaft« und Andreas Stork als »echten Glücksfall«. Somit schauen alle entspannt auf die nächsten Jahre.

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