Aktive freuen sich über wachsende Zahl an Besuchern – Saisoneröffnung am 1. Mai Weiterer Umbau im Museum steht an

Marienfeld (WB/GG). Der Wunsch, Altes zu erhalten, steht bei den Aktiven des Heimatmuseums Marienfeld ganz oben auf der Agenda. Wie vielfältig das Wirken ist, um den Wunsch Realität werden zu lassen, wurde am Freitagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung deutlich.

Der Vorstand des Heimatmuseums am Lutterstrang (von links): Markus Randerath, Josef Schürmann, Otto Sewerin, Berthold Dopheide, Willi Hemmesmann und Reinhard Hecker .
Der Vorstand des Heimatmuseums am Lutterstrang (von links): Markus Randerath, Josef Schürmann, Otto Sewerin, Berthold Dopheide, Willi Hemmesmann und Reinhard Hecker . Foto: Grund

Dabei ließen Vorstand und Aktive nicht nur vergangene Aktionen Revue passieren, sie gaben auch einen Ausblick auf Bevorstehendes. Wichtigste Meldung der Vorstandswahlen: Norbert Krogmeier wurde als zweiter Vorsitzender genauso einstimmig bestätigt wie Willi Hemmesmann als Schriftführer und Beisitzer und Backhaus-Chef Berthold Dopheide. Nicht zur Wahl standen Otto Sewerin als Vorsitzender, Kassenwart Reinhard Hecker und Markus Randerath als Beisitzer.

Saison wird am 1. Mai eröffnet

In gemütlicher Runde dankte Otto Sewerin für das vielseitige Engagement, das zum großen Erfolg und Wachstum des Heimatmuseums beigetragen habe. 1999 in einem ehemaligen Schweinestall und einer Mistscheune gegründet, ist das Heimatmuseum heute etabliert und stets rege besucht. Bildeten bei der Gründung noch 32 Mitglieder und 180 Exponate die Basis, sind es aktuell 100 Mitglieder und fast 3000 historische Gebrauchsgegenstände aus fast allen Lebensbereichen früherer Bauern- und Handwerksfamilien, aber auch Fotos, Zeitungen, Filmesammlungen und Dokumente. Teilweise Leihgaben, teilweise Schenkungen, kann das Sammelsurium ab Saisoneröffnung am 1. Mai, 11 Uhr, wieder jeden Sonntag oder bei Sonderführungen besichtigt werden.

Durch die stetigen Erweiterungen ist das Heimatmuseum mittlerweile weit über Marienfeld hinaus eine interessante Stätte vom Leben und Arbeiten der Menschen in vergangenen Jahrhunderten. Allein 700 Sonderführungen mit mehr als 22 000 Besuchern fanden in den vergangenen 17 Jahren statt.

Dachgeschoss wird ausgebaut

Um der stetig wachsenden Anzahl von Besuchern stets weitere interessante Ausstellungsstücke präsentieren zu können, haben die Aktiven beschlossen, zusätzliche Ausstellungsflächen zu schaffen. Dazu soll das obere Dachgeschoss von der Kornscheune bis zum ehemaligen Schweinestall ausgebaut werden. Mehr als 15 000 Euro wird der Ausbau nach ersten Kalkulationen kosten. Bisher dienten diese Flächen als Lager. Bevor es aber soweit ist, muss zunächst die Remise in Nähe der Schmiede fertig gestellt werden. Das Richtfest des Neubaus soll am Aktionstag gefeiert werden. Trotz Eigenleistungen und Spenden kostete den Verein der Bau rund 14 700 Euro an Materialkosten.

Der Aktionstag »Leben und Arbeiten wie in alten Zeiten« findet am 6. August ab 11 Uhr statt. Die Planungen dazu sind bereits im vollem Gange. Das Backfest für Kinder gibt es am 7. August, zudem sind verschiedene Backkurse für Gruppen im Angebot. Saisonabschluss ist am 15. Oktober.

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