Claas sucht Gewerbefläche: Verkaufsverhandlungen mit Wirtin Hanhart laufen Ist der »Waldhof« bald Geschichte?

Harsewinkel (WB). Die Gerüchteküche um den Verkauf des Waldhofes brodelt kräftig. Besitzerin Marianne Hanhart hat für ihren Gaststätten- und Hotelbetrieb keinen Nachfolger. Claas zeigt schon seit längerem Interesse – mittlerweile laufen die Vertragsverhandlungen.

Von Elke Westerwalbesloh
Das Areal des Waldhofes könnte bald dem Unternehmen Claas gehören.
Das Areal des Waldhofes könnte bald dem Unternehmen Claas gehören. Foto: Borgmeier

»Ich streite das nicht ab, aber ich habe bis dato keinen Vertrag und keine Summe vorliegen«, erklärt Marianne Hanhart auf Nachfrage dieser Zeitung. Dass sie schon seit geraumer Zeit versucht, den Waldhof zu verkaufen, ist bekannt. Dabei handelt es sich um die Gaststätte nebst Hotel, die Minigolfanlage, einige Wiesen und den Turnierplatz der Reiter.

Der Reiterverein Harsewinkel um die Vorsitzenden Maxi Hoberg und Michael Kremerskothen sind in die Gespräche zwischen Claas und dem Waldhof mit eingebunden. Schließlich sind sie seit 1970 dort angesiedelt, haben seit 1992 eine zweite Reithalle dort. »Um die Hallen geht es allerdings gar nicht«, sagt Hoberg. Lediglich die Weide und der Turnierplatz stehen zur Diskussion. Doch Claas sei den Reitern sehr gesonnen und es herrsche keine Endzeitstimmung, lässt er wissen.

Claas-Sprecher Wolfram Eber­hardt konnte auf Nachfrage noch nicht mitteilen, wie das Nachbargrundstück des Landmaschinenherstellers zukünftig genutzt werden soll. Nach Informationen dieser Zeitung ist die Rechtsabteilung des Harsewinkeler Unternehmens aber bereits mit der Erarbeitung der Verträge für den Waldhof-Kauf befasst.

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