Etwa 50 Prozent der Kinder kommen zur „Notbetreuung“ und Haller Erzieherinnen sprechen Klartext
Beim Testen scheiden sich die Geister

Halle -

Die Lage in den Haller Kitas ist bei weiter hohen Inzidenzen nicht einfach. Die „Notbetreuung“ wird von etwa der Hälfte der Eltern genutzt. Gelegentliche Spannungen gibt es beim Thema Testen. Von Kerstin Eigendorf
Dienstag, 04.05.2021, 08:28 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.05.2021, 08:28 Uhr
Blick in eine Kita: Viele Eltern schicken auch bei hohen Inzidenzen ihre Kinder in eine Kinderbetreuungseinrichtung. Beim Testen scheiden sich bei manchen die Geister. Foto: dpa
„Für die Kinder ist das doch alles Mist“, platzt es aus einer Haller Erzieherin heraus. Wie die meisten ihrer Kolleginnen will sie anonym bleiben, wenn diese Zeitung zeigen möchte, was sich in Haller Kitas in der aktuellen Notbetreuung abspielt. „Das ist ein ganz sensibles Thema“, ist immer wieder zu hören. Es klingt immer so simpel: Zweimal pro Woche testen sich die Mitarbeiter, zweimal die Woche testen Eltern ihre Kinder – und dann kriegen die Einrichtungen das Risiko einer Corona-Infektion schon in den Griff. Soweit die Theorie. In der Praxis sehen viele Dinge anders aus. Wie die meisten Erzieherinnen aus Haller Einrichtungen verschiedener Träger berichten, ist es schwer zu ermessen, wie viele Eltern ihre Kinder überhaupt testen. „Die Skepsis ist groß“, betont eine Einrichtungsleiterin. Einige Haller Kitas geben die Tests nur an die Eltern heraus, die auch wirklich testen wollen. „Alles andere ist Quatsch, dann landen die am Ende nur im Müll“, sagt eine Erzieherin.
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