Wegen Corona 78 Prozent weniger Belegung: In den meisten Altkreis-Orten haben die Hotels kräftig Betten eingebüßt
Halle hält die Hotel-Fahne hoch

Altkreis Halle -

Hotels und Gastronomie haben mit den Folgen der Pandemie besonders zu kämpfen. Im Altkreis Halle sind bereits erheblich Betten abgebaut worden. Vor allem Halle selbst hält hier noch die Hotel-Fahne hoch. Von Klaus-Peter Schillig
Mittwoch, 14.04.2021, 13:37 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 13:37 Uhr
Auch Antje Siekendiek hat in ihren Familienbetrieb auf Sparflamme schalten müssen. Viele Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Foto: Schillig
Die wenigen Gäste, die an Antje Siekendiek vorbei durchs Hotelfoyer laufen, kann sie mit Namen ansprechen und sogar ihre Essensvorlieben nennen. Monteure, Mechaniker, Ingenieure – wer in diesen Coronazeiten im Hotel übernachtet, ist beruflich unterwegs, benötigt ein Einzelzimmer, ein gutes Frühstück und abends etwas zu essen. Ausgelastet sind die Betriebe damit bei weitem nicht. Aber wie könnte es nach Corona aussehen, wenn Tagungen und Seminare anlaufen und auch Touristen verstärkt im eigenen Land bleiben? Im Gegensatz zu Halle haben alle übrigen Orte im Altkreis Betten eingebüßt. In Versmold ist das Altstadthotel künftig nur noch Seminarort, in Steinhagen ist für das geschlossene „Graf Bernhard“ noch keine Nachfolgeregelung in Sicht, in Werther ist das Stadthotel am Busbahnhof noch nicht wieder eröffnet. Das Best Western (früher Kippskrug) wird nach erneutem Betreiberwechsel wohl im Mai wieder öffnen. Gibt es etwa demnächst zu wenige Betten?
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