Haller Interessen- und Werbegemeinschaft plant einen Haller Herbst mit Geschichte und verkaufsoffenem Sonntag
Ein Bummel lohnt sich

Halle (WB). .Die Sonnenblumen blühen in Halle ebenso wie die Pläne für kommenden Sonntag, 6. September: „Wir gehen erst einmal davon aus, dass der Haller Herbst wirklich stattfinden kann“, sagt HIW-Vorsitzende Sigrun Lohmeyer am Dienstag.

Donnerstag, 03.09.2020, 05:00 Uhr
Laden für Sonntag ein zum Haller Herbst: (v.l.) Ulrike Ksol als Heimatddichterin Margarete Windthorst, Susanne Kock, Reiner Neumann, Maria Carotta, Stefan Barz, Anne Prell (Stadt) und HIW-Vorsitzende Sigrun Lohmeyer. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen

Wegen der Corona-Krise ist am verkaufsoffenen Sonntag ein Bummel durch die Haller Innenstadt natürlich nur unter gewissen Bedingungen und selbstverständlich mit dem notwendigen Abstand möglich. Und der beliebte Flohmarkt auf dem Kirchplatz  ist komplett abgesagt.

Als Tourismus-Fachfrau im Haller Rathaus hat Anne Prell mit den Akteuren der Haller Interessen- und Werbegemeinschaft (HIW) die Auftritte der „Haller Stadtgesichter“ durchorganisiert. Heimatdichterin Margarete Windt-horst (alias Ulrike Ksol), Hermine Frederking als Gattin des Leiters der einstigen Höheren Privatschule, Christian Frederking (alias Gisela Volkmann-Drexhage) und Pastor Ludolf Hörmann (alias Udo Waschelitz)treten insgesamt neun Male mit Geschichten aus der Haller Historie auf. Um 15 Uhr, um 15.30 Uhr und um 16 Uhr beginnen die 15-minütigen, kostenfreien Darbietungen der Stadtführer, bei denen jeweils zehn Gäste mit Mund-/Nasenschutz und anderthalb Meter Abstand teilnehmen dürfen. Die Stadtführer sind auf dem Kirchplatz zu finden: am Sakristei-Eingang der Johanniskirche, vor dem Haus Nr. 3 (Museum) sowie hinter dem Haus Bahnhofstraße 1 (Allianz).

In der Zeit zwischen 13 und 18 Uhr wollen sich die Haller Kaufleute mit der aktuellen Ware und besonderen Aktionen präsentieren. Eine Maske mitzunehmen lohnt sich also allemal. In der „Stoffkiste“ gibt es Näh- und Stickmaschinenvorführungen. Und auch in den anderen Geschäften stehen der Kundschaft die Türen offen. Auf dem Ronchin-Platz gibt es zwar keinen Biergarten, aber in den vorgeschriebenen Abständen laden Strohballen ein, Platz zu nehmen. Kulinarische Genüsse und Getränke gibt es ausschließlich auf die Hand: Bratwurst, Burger, Crêpes. Zudem verwöhnen die Haller Gastronomen ihre Gäste.

Wenn der Haller Herbst schließt, öffnet St. Johannis seine Tür zum anderen Gottesdienst. Um 18 Uhr beginnt er – bei schönem Wetter auf dem Kirchplatz.

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