Ein Bereich mit 26 Bewohnern ist isoliert und alle sind getestet worden Jetzt fünf Corona-Infizierte im Haller Marienheim

Halle (WB). Im Haller Marienheim ist die Zahl der mit dem Covid-19-Virus infizierten Senioren seit dem vergangenen Wochenende von zwei auf fünf Personen gestiegen . Weiterhin befindet sich bereits seit dem Wochenende eine infizierte Mitarbeiterin des Hauses in Quarantäne.

Von Stefan Küppers
Blick auf den Eingangsbereich des katholischen Alten- und Pflegeheims direkt neben der katholischen Kirche in Halle.
Blick auf den Eingangsbereich des katholischen Alten- und Pflegeheims direkt neben der katholischen Kirche in Halle. Foto: Hagemann

Das hat am Mittwoch eine Sprecherin des Verbandes Katholischer Altenhilfeeinrichtungen, Trägerin der Marienheims, mitgeteilt. Ihren Angaben zufolge befinden sich die fünf positiv getesteten Bewohner alle in dem bereits zuvor betroffenen Wohnbereich, in dem insgesamt 26 Senioren leben.

Vier Erkrankte haben Fieber, ein Bewohner leidet unter Atemwegsbeschwerden

Den weiteren Angaben zufolge weisen vier erkrankte Bewohner als Symptomatik Fieber auf, hätten aber ansonsten einen weiterhin stabilen Gesundheitszustand. Ein Bewohner mit Vorerkrankungen erleide Atemwegsbeschwerden, so die Sprecherin. Alle Erkrankten befänden sich noch in der Einrichtung.

Bei allen Bewohnern des Wohnbereichs, unabhängig davon, ob sie Kontakt hatten, seien nun wie bereits bei den Mitarbeitern Abstriche durchgeführt worden. Man warte auf die Ergebnisse, hieß es. Weiterhin verwies die Sprecherin auf scharfe Schutzmaßnahmen im Marienheim, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Auf Nachfrage versicherte sie, dass das Marienheim aktuell gut mit entsprechender Schutzausrüstung für das Personal ausgestattet sei.

Kreis Gütersloh baut Team zur Unterstützung der Heime auf

Auf eine WB-Anfrage beim Kreis Gütersloh zum Thema Sicherheit im Nachgang der jüngsten vier Corona-Todesfälle in Alten-Wohngemeinschaften in Steinhagen und Werther verweist der Kreis auf Zweierlei. Zum einen auf das seit 22. März geltende Besuchsverbot in Einrichtungen sowie die seit 3. April geltende Corona-Aufnahmeverordnung, wonach die Einrichtungen verpflichtet sind, Isolations- und Quarantänebereiche einzurichten. Ergänzend, so hieß es, werde beim Kreis zur Unterstützung in der akuten Situation ein Team Gesundheit/Pflege aufgebaut, das die betroffenen Einrichtungen bei Bedarf aufsuche und über die konkreten Anforderungen in den Bereichen Infektionsschutz, pflegerische Versorgung und Anforderungen berate.

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