Hotline für Helfer und Hilfesuchende ist geschaltet
Stadt Halle organisiert Einkaufsdienst

Halle (WB). Die Corona-Krise stellt die Menschen vor verschiedene Herausforderungen. Unter anderem sind viele bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten auf Hilfe angewiesen. Jetzt gibt es einen Einkaufsdienst, für den die Stadt die Organisation übernimmt.

Samstag, 04.04.2020, 09:00 Uhr
Helfer bringen den Einkauf bis zur Haustür. Foto: Symbolfoto/dpa

Der Einkaufsdienst von Hallern für Haller übernimmt den Einkauf und die Wege zur Apotheke für Einwohner, die ihre Wohnung nicht verlassen dürfen (Quarantäne), aus gesundheitlichen Gründen die Wohnung nicht verlassen können, zu einer Corona-Risikogruppe gehören, keine Helfer im persönlichen Umfeld haben.

Hilfe bis zur Haus- oder Wohnungstür

In enger Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, der Evangelischen Kirchengemeinde, der Katholischen Kirchengemeinde und den Haller Vereinen und Institutionen hat die Stadtverwaltung die Gesamtorganisation übernommen. Dabei arbeiten Haupt- und Ehrenamtliche zusammen. Es ist ein kostenloses Hilfsangebot. Die Hilfen werden bis zur Haus-/Wohnungstür organisiert.

Hilfesuchende und Helfer können sich bei der Stadtverwaltung über die Hotline 05201/183 333 (Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr), corona.info@hallewestfalen.de anmelden. Dort werden Daten und Anliegen angenommen und an die Paten weitergegeben. Die Helfer nehmen telefonisch Kontakt auf und vereinbaren einen Termin „an der Haustür“.

So wenig persönlicher Kontakt wie möglich

Alle Helfer sind zur Beachtung des Datenschutzes und zur Wahrung der Vertraulichkeit, auch über das Projekt hinaus, verpflichtet. Um das Übertragungsrisiko auszuschließen, muss die Hilfe mit so wenig persönlichem Kontakt wie möglich organisiert werden. Alle Beteiligten müssen sich an die Hygiene- und Abstandsregeln halten. Hände schütteln oder auf einen Kaffee mit reingehen geht leider derzeit nicht. Die Finanzabwicklung erfolgt bargeldlos. Einzelheiten dazu wissen die Einkaufspaten.

Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass bei lebensbedrohlichen Gefahrenlagen die 112 informiert und bei medizinischen Fragen der Hausarzt oder der Ärztliche Notdienst (Tel. 116117) angerufen werden müssen.

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