Beim Sponsorenabend des DSC Arminia Bielefeld in Halle herrscht gute Laune
„Eine Zeit zum Genießen“

Halle-Künsebeck (WB/mk). Der Andrang beim jüngsten Sponsorenabend des aktuell souveränen Spitzenreiters der zweiten Fußball-Bundesliga war enorm. Rund 170 Unternehmer, Geschäftsführer und Förderer hatten sich am Mittwoch im Saal des Landhotels Jäckel versammelt, um sich auf Einladung der Sportmarketingagentur „Lagardère Sports“ auszutauschen, zu „networken“ und von den für den Höhenflug der Mannschaft Verantwortlichen auf den neuesten Stand gebracht zu werden. Zusätzlich hielt Begeisterungsexperte Ralf R. Strupat einen amüsant-informativen Vortrag.

Donnerstag, 05.03.2020, 17:25 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 17:28 Uhr
Begrüßten zahlreiche Sponsoren im Landhotel Jäckel (v.l.): Arminias Geschäftsführer Sport Samir Arabi, Begeisterungsexperte Ralf R. Strupat, die Gastgeber Sonja Wunsch und Andy Marten sowie Arminia-Trainer Uwe Neuhaus und DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer.

„Zurzeit macht es natürlich besonders viel Spaß, ein Teil von Arminia zu sein“, sagte DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer, der sich beim Podiumsgespräch mit Stadionmoderator Sebastian Wiese ausdrücklich nicht nur auf die sportlichen Erfolge bezog. „Dank des Bündnisses OWL hat sich auch unsere wirtschaftliche Situation bedeutend verbessert. Es ist aber auch wichtig zu betonen, dass in Zeiten, in denen es nicht so gut lief, viele an unserer Seite standen“, erklärte Laufer. Insbesondere hob er noch einmal das langjährige Engagement von Gerhard Weber hervorhob.

Entspannt geht es nach Stuttgart

Anschließend berichtete der DSC-Geschäftsführer Sport, Samir Arabi, dass es für alle Beteiligten im Moment „eine Zeit zum Genießen“ sei. Die Mannschaft habe sich enorm weiterentwickelt und wolle weiterhin ambitioniert und selbstbewusst auftreten. Gefragt, ob Arminia denn nun aufsteigen müsse, zeigte sich Arabi auch dementsprechend entspannt. „Wir müssen nicht. Im Gegensatz zu Hamburg und Stuttgart“, sagte Arabi, der dem Spitzenspiel am kommenden Montagabend in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena voller Vorfreude entgegenblickt. „Ganz Deutschland schaut auf dieses Spiel“, so Arabi.

Auch der Sohnemann macht Schwalben

Der 41-Jährige gab kurz darauf auch einen privaten Einblick und erzählte, dass ihm seine Familie dabei helfe, abzuschalten. „Mein Sohn hat gerade angefangen, Fußball zu spielen. Er macht schon Schwalben wie Vogi (Andreas Voglsammer, Anmerkung der Redaktion)“, scherzte Arabi, bevor DSC-Trainer Uwe Neuhaus am Mikrofon erklärte, wie sehr ihm seine Frau und die beiden Hunde Halt geben. Außerdem habe er die Ostwestfalen inzwischen in sein Herz geschlossen. „Ich habe hier tolle Menschen kennen gelernt, auch wenn einige Hartnäckige dabei waren“, sagte Neuhaus mit einem Augenzwinkern. In das Duell mit Stuttgart geht der Coach übrigens ebenso gelassen wie der sportliche Leiter. „Wenn wir in Stuttgart nicht punkten, holen wir die Dinger eben zu Hause gegen Osnabrück“, sagte Neuhaus.

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