Edda Sommer: „Kreuzung Theenhausener Straße/Nordstraße in Halle ist Unfallschwerpunkt“
SPD fordert Kreisverkehr

Halle (WB). Eine gefährliche Ecke ist die Einmündung Theenhausener Straße/Nordstraße. Die Haller SPD möchte die Situation entschärfen und dort einen Kreisverkehr bauen lassen.

Mittwoch, 04.03.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 05:01 Uhr
Sie wünschen sich an dieser viel befahrenen Stelle einen Kreisverkehr: (von links) Karin Otte, Jörg Witteborg, Claudia Lantzke, Ulrike Sommer, Edda Sommer, Marie Hauhart, Anke Ruprecht und Wolfgang Bölling. Foto: Stefanie Winkelkötter

Dafür solle sich die Stadtverwaltung beim Straßenbaulastträger Straßen NRW einsetzen. Einen entsprechenden Antrag haben Bürgermeisterkandidatin Edda Sommer und Fraktionsvorsitzender Wolfgang Bölling an Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann geschickt.

Immer wieder gefährliche Situationen im Berufsverkehr

Vor kurzem ist hier ein schwerer Verkehrsunfall passiert. Kleinere Unfälle werden gar nicht erfasst, aber das ist schon ein Unfallschwerpunkt“, betont Edda Sommer. „Durch einen Kreisverkehr als sichtbarer Knotenpunkt würde sich die Geschwindigkeit der Autofahrer reduzieren, und es würde sich eine Entlastung für die Nordstraße ergeben.“ Gerade morgens und abends im Berufsverkehr komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrer, die aus der Nordstraße auf die Theenhausener Straße abbiegen wollen, entweder nicht weit genug schauen könnten, um den Verkehr dort richtig zu beurteilen, oder sich schnell noch eben in den fließenden Strom einzufädeln versuchten.

Edda Sommer: „Die Nordstraße ist zwar eine Stoppstraße, aber trotzdem gilt es, diese Stelle sicherer zu machen.“ Auch Radfahrer und Fußgänger, vor allem Schulkinder, die die Straßen queren müssen, würden profitieren. Platz genug sei vorhanden, meint die SPD, dies gelte es aber im Detail noch zu prüfen.

Viele halten hier Tempo 70 nicht ein

Straßen NRW, gibt Fraktionsvorsitzender Wolfgang Bölling zu, tue sich regelmäßig schwer damit, neue Kreisverkehre einzurichten. „Man will oft nicht, dass die Geschwindigkeit reduziert wird“, sagt er. „Hier ist Tempo 70, aber viele Verkehrsteilnehmer sind schneller unterwegs, und es passiert immer wieder etwas.“

Der Antrag muss nun im Bau- und Verkehrsausschuss beraten werden, voraussichtlich im April. Stimmen die Mitglieder zu, nimmt die Stadtverwaltung anschließend Kontakt zum Straßenbaulastträger auf.

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