Stadt will ihre Grundstücke im Neubaugebiet zeitnah vergeben – Alter Bauernhof ist abgerissen Ausbau Gartnischkamp hat begonnen

Halle (WB/SKü). Die vorbereitenden Arbeiten für das Neubaugebiet Gartnischkamp (zwischen Künsebecker Weg und Bahnlinie Haller Willem) schreiten immer weiter voran, die Konturen einer künftigen Baustraße sind bereits zu erkennen.

Blick aus der Vogelperspektive auf das Neubaugebiet Gartnischkamp. Die Vorbereitungen für eine künftige Baustraße sind bereits erkennbar. Links ist die Schloerstraße zu erkennen, unten der Künsebecker Weg mit dem Kreisverkehr zur Wiesenstraße.
Blick aus der Vogelperspektive auf das Neubaugebiet Gartnischkamp. Die Vorbereitungen für eine künftige Baustraße sind bereits erkennbar. Links ist die Schloerstraße zu erkennen, unten der Künsebecker Weg mit dem Kreisverkehr zur Wiesenstraße. Foto: Ulrich Fälker

Der alte Bauernhof Gartnisch Nr. 9 (Hof Hellweg) ist mittlerweile abgerissen. Das von der Stadt beauftragte Abrissunternehmen muss nur noch die Trümmer abfahren. Tatsächlich ist bei dem Abriss nicht nur die auf 200 Jahre alte Hoflinde stehen geblieben. Auch einige weitere größere Bäume auf dem Hofgelände sollen im Neubaugebiet eine Zukunft haben. Eine größere Hecke um den Hof herum hingegen ist beseitigt worden.

Insgesamt stehen im Neubaugebiet Gartnischkamp rund 100 Bauplätze zur Verfügung. Etwa 35 davon befinden sich nach dem Umlegungsverfahren im Eigentum der Stadt Halle. Diese Grundstücke will die Stadt relativ zeitnah unter den zahlreichen Bewerbern vergeben. „Ich habe keine Sorge, dass wir die städtischen Grundstücke nicht schnell vergeben könnten“, sagte Fachbereichsleiter Jürgen Keil dem WESTFALEN-BLATT.

Erschließungsarbeiten sind ausgeschrieben

Im vergangenen Jahr standen mehr als 400 Bewerber um ein Baugrundstück auf der Warteliste. Die Grundstücksvergabe soll laut Keil in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erfolgen. Für die Vergabe der Grundstücke hat die Verwaltung einen Mehrheitsbeschluss der Politik an der Hand, der Keil zufolge auch so umgesetzt werden soll, wie er vorliegt. Das bedeutet, dass Bewerber aus Halle für die städtischen Grundstücke zum Zuge kommen. In einem Bürgerantrag ist diese Vergabepraxis nach dem Einheimischenmodell wegen Diskriminierung auswärtiger Bewerber kritisiert und hinterfragt worden, was jedoch offenbar nicht zu Änderungen geführt hat.

Wie Jürgen Keil dem WB sagte, sind die Erschließungsarbeiten (Baustraße, Kanäle) ausgeschrieben worden. In der zweiten Jahreshälfte, vielleicht auch erst zum Ende des Jahres könne dann mit dem Bau von Häusern begonnen werden, hofft Keil.

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