Kanzlei weiht großen Erweiterungsbau mit modernem Nutzungskonzept ein
Tomik setzt Signale für Wachstum

Halle (WB). Dieser Neubau darf zum einen als Statement für die erfolgreiche Entwicklung einer Haller Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft verstanden werden. Zum anderen ist der Erweiterungsbau an der Kättkenstraße mit 1000 Quadratmeter neuer Nutzfläche ein Signal, wohin Tomik + Partner mit derzeit 37 Mitarbeiter noch wachsen will.

Donnerstag, 03.10.2019, 05:45 Uhr aktualisiert: 03.10.2019, 06:01 Uhr
Die Kanzlei ist mit dem Neubau nicht nur räumlich gewachsen: (von links) Kanzleigründer Rudolf Tomik, die Partner Michael Fortmann, Carsten Hüttemann und Stephan Strothenke, Architektin Anke Nollkämper, Anne Rodenbrock-Wesselmann und Dr. Roland Tomik. Foto: Stefan Küppers

Am Mittwoch hatte Kanzleichef Dr. Roland Tomik gemeinsam mit seinen Partnern viele Kunden und Gäste zur feierlichen Eröffnung und einem Tag der offenen Tür eingeladen. Diesen wurde ein räumliches Konzept präsentiert, das die sich stark ändernden Erfordernisse an ein modernes Dienstleistungsunternehmen mit kurzen Wegen widerspiegelt.

Das Wichtigste ist in Clouds

Zwar gibt es auch weiterhin »normale« Büroräume, die freilich keine Aktenschränke mehr benötigen, weil alles Wichtige längst digital in Clouds gespeichert wird. Das große Rechenzentrum im Keller ist daher ein wichtiger Teil. Viele weitere Räume sind auf Kommunikation untereinander in Teams oder auch mit Kunden ausgerichtet. Zahlen oder Problemstellungen lassen sich auf großen Bildschirmen gut präsentieren.

Gläserne Brücke verbindet Gebäude

Im Obergeschoss, das durch eine gläserne Brücke mit dem vor 20 Jahren entstandenen Kanzleigebäude verbunden ist, finden sich auf 260 Quadratmetern neue Büros und zunächst 15 Arbeitsplätze. Hier richten sich die Tomik-Partner Stephan Strothenke, Experte für steuerzentrierte Gestaltungsberatung, und Wirtschaftsprüfer Carsten Hüttemann mit ihren Teams in hellen und großzügigen Räumen ein, die nach neuesten Erkenntnissen der Arbeitsmedizin gestaltet wurden. Unterm Dach gibt es zudem zwei Wohnungen, die sich über zwei Etagen erstrecken.

Vollausgestattete Caféteria

Den kommunikativen Anspruch eines modernen Unternehmens verkörpert das Nutzungskonzept im Erdgeschoss. Hier wird von der eigens gegründeten T+P Service GmbH die sogenannte »Steuer-Oase« betrieben, die mehrere Tagungsräume und auch eine vollausgestattete Caféteria beziehungsweise Lounge mit Küche umfasst. Hier sollen sich nicht nur Mitarbeiter wohlfühlen. »Wir können auch kleine Veranstaltungen für unsere Mandanten mit homogenen Zielgruppen anbieten«, informiert Dr. Roland Tomik über neue Möglichkeiten.

Neuartige Plattformen für Austausch heimischen Mittelstandes

Tomik will mit seinen Partnern durch den Neubau gezielt neuartige Plattformen für den Austausch des heimischen Mittelstandes bieten. Themen in Gestaltungsprojekten oder in der Wirtschaftsprüfung gibt es genug. Zum Beispiel die Nachfolgeregelung in Unternehmen oder auch die Notfallversorgung von Mandanten. Das Gebäude verschafft der bereits in den vergangenen Jahren deutlich vergrößerten Kanzlei die Möglichkeit von derzeit 37 auf perspektivisch bis zu 55 Mitarbeiter zu wachsen. »Wir sind bisher jedes Jahr um etwa zehn Prozent gewachsen«, sagte Tomik. Mittelfristig sieht er auch Kanzlei-Niederlassungen in Paderborn und Osnabrück, um auch dort Marktpräsenz zu zeigen.

Betrag von deutlich über zwei Millionen Euro

Dr. Roland Tomik verriet nicht, wie viel investiert wurde. Doch darf von einem Betrag von deutlich über zwei Millionen Euro ausgegangen werden. Tomiks besonderer Dank galt Architektin Anke Nollkämper, deren pragmatische Herangehensweise an Probleme er ausdrücklich lobte. Auch das schnelle Genehmigungsverfahren durch Stadt und Kreis dank Digitalisierung stellte Tomik heraus. Gerade mal zwölf Monate dauerte der Bau durch das Unternehmen Averbeck. Umgekehrt zeigte sich auch Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann von Neubau und Konzept stark beeindruckt. »Nach dem Abriss des alten Bunselmeyer-Gebäudes ist hier eine sehr gelungene Häuserzeile entstanden, die sich gut ins Stadtbild einfügt«, befand sie.

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