93 Schüler knüpfen beim Storck-Ausbildungstag wertvolle Kontakte
Auch Toffifee braucht eine gute IT

Halle (WB/mk). Zahlreiche Schüler aus dem Altkreis und der Umgebung waren am Samstag der Einladung des Haller Süßwarnherstellers Storck gefolgt, um sich vor Ort über das Ausbildungsangebot zu informieren und erste Gespräche mit den verantwortlichen Mitarbeitern zu führen.

Montag, 01.07.2019, 09:21 Uhr aktualisiert: 01.07.2019, 09:30 Uhr
Storck-Elektroniker Felix Brinkmeyer (links) fertigt mit Rotislav Bobrov eine kleine Taschenlampe. Foto: Malte Krammenschneider

»Dieser erste Kontakt ist wichtig. So kann man sich beschnuppern, und die Schüler finden heraus, ob die Ausbildung etwas für sie sein könnte«, erklärte Steffi Groß, die in der Personalabteilung für die Auszubildenden zuständig ist. »Wir müssen uns heutzutage um den Nachwuchs bemühen aber haben es in der Vergangenheit immer geschafft, alle Ausbildungsplätze zu belegen«, sagte die Personalerin, laut der Storck derzeit 70 junge Menschen ausbildet – und zwar in den unterschiedlichsten Bereichen.

Mehrere Ausbildungsberufe stehen zur Auswahl

So können die Schüler etwa zwischen Ausbildungsberufen Süßwarentechnologe, Industriekaufmann oder auch Elektroniker für Betriebstechnik und Mechatroniker wählen. Immer wichtiger wird auch die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik, und mit dem technischen Systemplaner gibt es in Halle sogar einen ganz neuen Ausbildungsberuf. »Man kann bei uns aber auch ein duales Studium absolvieren«, sagte Steffi Groß.

Bei uns in der IT arbeiten mehr als 100 Leute – das weiß kaum einer.

Ausbilder Sven Jungblut

Ihr war es besonders wichtig, auf die IT des Unternehmens hinzuweisen, denn für diesen Bereich sei Storck nicht gerade bekannt. »Wir bieten eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration an. Bei uns in der IT arbeiten mehr als 100 Leute – das weiß kaum einer«, erklärte Ausbilder Sven Jungblut, der jungen Menschen mit digitaler Affinität den Beruf ans Herz legt.

Die Schüler wurden durch mehrere Abteilungen geführt

Für welchen Beruf sie sich entscheidet, wusste Stella Hoyos am Samstag allerdings noch nicht. »Ich will mir heute erstmal einen Überblick verschaffen«, sagte die 17-jährige aus Versmold, während sie sich in der Versuchsküche eine Süßigkeit zubereitete. Die Schüler wurden jedoch auch durch andere Abteilungen geführt und sammelten in persönlichen Gesprächen wertvolle Erkenntnisse. Für manch einen dürfte sich der Ausbildungstag sogar als Eintrittskarte in das erfolgreiche Unternehmen erwiesen haben.

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