SPD-Europaparlamentskandidatin Sally Lisa Starken (28) hat Wahlkampfauftritt in Halle
»Junge Leute sollen gehört werden«

Halle (SKü). Wer andere für seine politschen Überzeugungen erwärmen will, der muss bereit sein, auch mal Kälte zu ertragen. Bei Sally Lisa Starken, SPD-Kandidatin aus Bielefeld für das Europäische Parlament, war das am Samstag so. Denn am SPD-Stand in der Gartenstraße ging es wetterbedingt ziemlich frisch zu. Dafür zeigt die 28-Jährige im persönlichen Gespräch Sinn für eine frischen und unverbrauchten Kommunikationsstil, was sich auch an ihrem Internetauftritt unter www.sallylisa-starken.de ablesen lässt.

Dienstag, 07.05.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 15:44 Uhr
Europaparlamentskandidatin Sally Lisa Starken (2.v.r.) zusammen mit den Haller SPD-Mitgliedern (v.l.) Ulrike Sommer, Edda Sommer, Tim Brandt und Karin Otte. Foto: Stefan Küppers

Die diplomierte Rechtspflegerin, die nach einem berufsbegleitenden Masterstudiengang im Fach Organizational Management und Fortbildungen nunmehr als Leiterin der Koordinierungsstelle für das Betriebliche Gesundheitsmanagement bei der Generalstaatsanwaltschaft Hamm arbeitet, hat sich in der SPD insbesondere mit ihrem frauenpolitischen Engagement einen Namen gemacht. Seit drei Jahren ist Sally Lisa Starken Mitglied im Bundesvorstand der Frauen der SPD, seit 2019 stellvertretende Vorsitzende.

Europa soll sozial, nachhaltig und solidarisch sein

Gleichstellungspolitik ist aber nur eine Facette der politischen Themen, die die Kandidatin beackert. An ihren Forderungen nach einem sozialen, nachhaltigen und solidarischem Europa machen sich bei der Sozialdemokratin konkrete Ideen und Projekte fest wie zum Beispiel ein europäischer Mindestlohn, eine europäische Jugendgarantie (Angebote für junge Arbeitslose), Förderung der Landwirtschaft vor Ort und Schluss mit Gyphosat und anderen Pflanzengiften sowie eine solidarische Migartionspolitik. In den Freitags-Demonstrationen junger Klimaschützer in Bielefeld ist Starken oft mit dabei.

Eine Sache jedoch wird besonders intensiv an ihren Wahlkampfständen diskutiert. »Das Thema Uploadfilter hat wirklich viele Menschen beschäftigt«, berichtet sie. In Bielefeld hat Starken bereits für Meinungsfreiheit und gegen die Uploadfilter demonstriert. »Ich möchte, dass die Stimmen der jungen Leute gehört werden«, sagt sie.

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