In Kölkebeck wird Sport- und Bolzplatz hergerichtet
Hier packt das halbe Dorf gemeinsam an

Halle-Kölkebeck (WB/el). Ob sie von gleichen Verein kommen, ist ihnen egal. Immerhin wird der neue Rasenplatz gut für ganz Kölkebeck sein und zentral zwischen Gemeindehaus und Friedhof liegen. Zum voraussichtlich letzten Groß-Einsatz trafen sich jetzt rund 20 Helfer mit viel Motivation.

Montag, 06.05.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 08:42 Uhr
Fleißig, unermüdlich und fast fertig: Die ehrenamtlichen Helfer Kölkebecks setzen sich allesamt ausdauernd für den neuen Handball-Turnierplatz der TSG Bokel-Kölkebeck ein und rollten den Rasen aus, damit das Gelände spätestens zum Großereignis bespielbar ist. Foto: Eische Loose

»Unsere Gemeinschaft ist in den vergangenen Jahren richtig gut zusammen gewachsen«, sagt der 1. Vorsitzende der TSG Kölkebeck-Bokel, Oliver Reiß, als er stolz über den Platz Ausschau hält. Denn hier werkeln die Helfer gemeinsam, ganz gleich welchem Verein sie angehören. Sie harken und schleppen, spannen Schnüre als Waage, werden von Musik und Ehrgeiz angetrieben. Vor allem berollen sie die 1100 Quadratmeter große Fläche mit Maulwurfsplane und Rasen des Zuliefererbetriebs von Olaf Krause. Insgesamt sorgen sie damit für eine Spielfläche von 800 Quadratmetern - genau richtig für ein Handball-Turnier. Das richtet die TSG einmal in jedem Jahr öffentlich aus.

Gelände kann für Handballturnier und als Bolzplatz genutzt werden

»Dazwischen ist der Platz aber als Bolzplatz für alle Kölkebecker nutzbar«, sagt Reiß. Das motiviert auch die übrigen Vereine. So wird die benachbarte Feuerwehr beispielsweise demnächst für die Bewässerung sorgen.

Mittlerweile ist ein Ende der Arbeiten absehbar. Auf 180 Kubikmetern angekarrtem Mutterboden wird der Rasen rund acht Wochen zum Anwachsen brauchen. Bis dahin müssen noch eine Gartenlaube für das Gerät, ein ansprechender Zuschauerraum mit Trennstange und weitere Kleinigkeiten erstellt werden. Dafür sind rund drei Wochen eingeplant.

Bereits erledigt haben die Helfer zuvor an fünf Wochenenden den Bau von sechs Meter hohe Fangzäunen hinter den beiden Toren, die Errichtung von zwei speziellen Toren mit Stahl-»Netz« sowie einer Sicherheitskante aus grauen Trittsteinen. So ist absehbar, dass der Platz pünktlich zum Turnier fertig wird. Ermöglicht hat das nicht nur der großartige Einsatz der Kölkebecker, sondern auch die Stadt Halle. Sie stiftete ein Grundstück und eine Summe von 30.000 Euro für den Platz. Dieser wird das ursprüngliche Gelände bei den Tennisplätzen ersetzen, der dem Verein 2017 gekündigt worden war. Insgesamt ein Vorteil, wie Oliver Reiß findet: »Der neue Platz liegt viel zentraler, und so hoffen wir auf mehr Zuschauer.«

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