Nur drei Monate nach der Eröffnung sackt die Fahrbahn südlich von Halle ab
A33 ist bereits ein Sanierungsfall

Halle (WB/pes). Die A 33 südlich von Halle ist schon drei Monate nach ihrer Freigabe ein Sanierungsfall. Zwischen der Brücke Tatenhausener Straße und der Abfahrt Halle/Werther ist die Fahrbahn über mehrere Meter um bis zu zehn Zentimeter abgesackt.

Mittwoch, 03.04.2019, 12:31 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 17:28 Uhr
Die beschädigte Stelle ist an den dunklen Flecken unter dem Lkw zu sehen. Foto: Schillig

Der Landesbetrieb Straßen NRW vermutet als Ursache einen nicht richtig verdichteten Untergrund.

Den Mangel bei der Ausführung wird der Landesbetrieb der Baufirma ankreiden und nach Abschluss der internen Prüfungen eine Nachbesserung verlangen. Inzwischen sind 200 Meter vor der Schadstelle die Warnschilder 112 (»unebene Fahrbahn«) aufgestellt worden.

Tempolimit bei 120 km/h

In Fahrtrichtung Osnabrück beginnt ohnehin kurz vor der Bodenwelle wegen des bevorstehenden Autobahnendes ein Tempolimit von 120, in Gegenrichtung sollten die Autofahrer ebenfalls das Gaspedal im Zaum halten, um nicht zu sehr durchgerüttelt zu werden.

»Bei der Abnahme im vergangenen Jahr gab es diesen Schaden noch nicht«, sagt Sven Johanning, der Sprecher des Landesbetriebes, auf Nachfrage. Die Bodenwelle, die sich über beide Richtungsfahrbahnen zieht, sei vermutlich durch die schweren Lkw entstanden. Genau darunter verlaufe auch ein Entwässerungsrohr. Das habe aber keinen Schaden genommen.

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