Beim Frühlingskonzert der Musikschule zeigt der Nachwuchs ein erstaunliches Niveau Die jungen Könner trumpfen auf

Halle(WB). Mitten aus dem Unterricht heraus haben Jungen und Mädchen der Musikschule Halle am Samstag ihr Können der Öffentlichkeit gezeigt. Das soll auch anspornen, weiter Fortschritte zu machen. Gleichzeitig haben Angehörige, Freunde und interessierte Neueinsteiger ein sehr abwechslungsreiches Konzert erlebt.

Von Eische Loose

Das Konzert in der Aula des Kreisgymnasiums war nicht nur ein Leistungsnachweis der Haller Musikschüler, von denen es insgesamt aktuell etwa 500 gibt. Zugleich war es eine Werkschau der Streicher- und Bläserklassen am KGH. Sie zeigten teilweise ganz allein, was sie momentan im Unterricht probieren. So eröffnete Lenya Mittelberg am Piano mit einer Musette von Bach den musikalischen Abend.

Erste Applauskaskaden der rund 150 Besucher erntete gleich darauf Franz-Josef Hufsky am Klavier mit Chopins Minutenwalzer. Luisa Kronsbein präsentierte auf dem Instrument ein Stück von César Franck, Judith Kunze hatte sich Beethoven ausgesucht. Eine Fantasia von Händel brachte Louisa Diekmann zum Besten. Für David Lee war es das venezianische Gondellied von Mendelssohn-Bartholdy; und Robin Kläs überzeugte mit der Rhapsody in g-moll von Brahms.

Einige Kinder finden sich auch in Gruppen-Ensembles zusammen

Zudem hatten sich einige Musikschüler in den vergangenen Wochen auch zu Duos, Trios und Quartetten, sogar kleinen Ensembles zusammen gefunden. Mit einer Trompeten-Intrada von Pezel begannen Arne, Lasse und Malte Buthenuth zusammen mit Richard Hamilton. Kurz darauf überraschten Simon Stüber (Saxophon) und Salih Akyürek (Klarinette) mit modernem Hot Chocolate Rag von Heger.

Mit drei Blockflöten widmeten sich Kim Reimann, Elisabeth Winzker und Jonas Patzer einer Sonate von Scarlatti. Und fast schon als kleines Orchester intonierten Norea Beaujean, Johann Lübke, Franziska Schröter, Sonia Süllwald und Linda Weeke Volksmusikalisches aus Kanada und Venezuela.

So abwechslungsreich die verschiedenen Besetzungen musizierten, so erstaunlich umfassend und vielfältig war der Stil des gesamten Konzertes der Musikschule Halle. Schließlich repräsentierten die Jungen und Mädchen auch unterschiedliche Stufen des Können und Erfahrung mit den Instrumenten. Daher griffen gelegentlich auch die Lehrer unterstützend ein. Die Leiterin der Bläserklasse, KGH-Lehrerin Kerstin Kunze, griff zum Dirigentenstab. Die Leiterin der Streicherklasse, Ulrike Gronewald, spielte bei den Bläsern die Posaune und begleitete auch Merle Große-Buthenuth (Querflöte) am Klavier. Als Begleitung waren zudem die Klavierlehrerinnen Tamaki Takeda-Caspers und Mifumi Takamura bei ihren Schülerinnen Vivien Keis (Violine) und Pauline Schley (Querflöte) eingebunden.

Mit in die Gitarrensaiten griff auch Lehrer Alexander Schumann, als Hanna Große-Buthenuth, Sven Mülot, Robin Schäffer, Mia Siemens und Lukas Trodtfeld als Ensemble mit Stücken von Cat Stevens und Tom Petty den rund eineinhalb stündigen, viel beklatschten Abend beschlossen.

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