Haller Jugend forscht – und gewinnt beim Landeswettbewerb Kompliziert steuern und fein messen

Halle (WB). Mit neue Erkenntnissen sorgen die 82 Teilnehmer des Nachwuchswettbewerbs »Jugend forscht« für Überraschungen im Alltag. Vier Jugendliche aus Halle gehören zu den Teilnehmern, die für ihre Arbeit beim NRW-Landeswettbewerb in Leverkusen begehrte Preise gewonnen haben. Bei ihren Projektarbeiten sind sie auf spannende Einsichten gestoßen.

Von Katrin Hentschel
Eine Modelleisenbahn steuert Felix Haschke aus der Ravensberger Erfinderwerkstatt in Halle. Er hat den Sonderpreis Elektronik, Energie- oder Informationstechnik gewonnen.           
Eine Modelleisenbahn steuert Felix Haschke aus der Ravensberger Erfinderwerkstatt in Halle. Er hat den Sonderpreis Elektronik, Energie- oder Informationstechnik gewonnen.           

André Mendoza Arning, Jonas Patzer sowie Mika Fynn Uthmann vom Kreisgymnasium Halle haben für ihr Projekt den dritten Preis im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften erhalten. Sie haben mit selbst gebauten Messstationen, die sie in Halle an unterschiedlichen Straßen mit verschiedenen Geschwindigkeitsbegrenzungen positioniert haben, die Luft untersucht und Feinstaubbelastungen gemessen. Anschließend haben sie sich mit Ideen zur Bekämpfung der Feinstaubbelastung auseinandergesetzt.

Feinstaub messen (von links) André Mendoza Arning, Jonas Patzer und Mika Fynn Uthmann vom Kreisgymnasium. Sie haben den dritten Preis in Geo- und Raumwissenschaften gewonnen. Foto: Bayer AG

Den Sonderpreis im Bereich Elektronik, Energie- oder Informationstechnik hat Felix Haschke von der Ravensberger Erfinderwerkstatt für seine Modelleisenbahn-Steuerung gewonnen. Der Gesamtschüler aus Borgholzhausen hat ein kompliziertes Steuerungssystem entwickelt und gebaut, das aus zahlreichen Modulen, Kabeln und Schaltern besteht. Das System kann auch auf technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, sogenannte Smart-Home Anwendungen, übertragen werden.

Die Sieger der Regionalwettbewerbe im Alter zwischen zwölf und 22 Jahren haben in diesen Tagen beim Landeswettbewerb im Baykomm-Communication-Center der Bayer AG ihre Projekte präsentiert. Die Jugendlichen des Wettbewerbs setzen sich mit aktuellen Themen, unter anderem Krankheiten wie Krebs und Demenz oder der Problematik von fehlenden Rettungsgassen, auseinander. Die Projektarbeit bietet einen optimalen Rahmen, um Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten individuell zu fördern.

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Damit diese Projektarbeit nicht in irgendeiner Schublade verschwindet, sollte das Westfalen-Blatt diese veröffendlichen. Vielleicht auch ein Beitrag zur Alleestrassen-Planung.

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