Kreis-Wohnstätten-Genossenschaft baut 15 Einheiten für Singles und Kleinfamilien Neue Wohnungen mitten in Halle

Halle (WB). Mit 15 Mietwohnungen unter einem Dach will die Kreis-Wohnstätten-Genossenschaft (KWG) die Wohnungsnot in Halle lindern. Das 2,2 Millionen Euro-Projekt an der Bielefelder Straße 26 soll Anfang 2019 fertig werden.

Von Burkhard Hoeltzenbein
Rolf Tiemann (Technischer Leiter, von links), Heinrich Brameyer (nebenamtlicher Vorstand), Elke Hardieck (Aufsichtsratsvorsitzende) und Sven Eisele (Vorstand) stellen das Mietwohnprojekt der Kreis- Wohnstätten-Genossenschaft vor.
Rolf Tiemann (Technischer Leiter, von links), Heinrich Brameyer (nebenamtlicher Vorstand), Elke Hardieck (Aufsichtsratsvorsitzende) und Sven Eisele (Vorstand) stellen das Mietwohnprojekt der Kreis- Wohnstätten-Genossenschaft vor. Foto: Burkhard Hoeltzenbein

Zuletzt realisierte die KWG im Jahr 2011 am Klingenhagen ein eigenes Wohnungsbauprojekt. Über die nur achtwöchige Frist zwischen Antrag und Genehmigung freut sich Sven Eisele, Vorstandssprecher der Genossenschaft. »Wir stehen nun kurz vor dem Baubeginn.« Das Objekt ist fast identisch mit einem realisierten Mehrfamilienhaus der KWG in Steinhagen. »Dadurch sparen wir Kosten«, erklärt Technischer Leiter Rolf Tiemann.

53 bis 70 Quadratmeter

Von den 15 Wohneinheiten auf dem 1700 Quadratmeter großen Grundstück wird eine behindertengerecht, die anderen barrierearm gebaut. Die Einheiten sollen vor allem den Druck auf dem Markt für Kleinwohnungen nehmen. Die Wohntypen teilen sich in je drei 70 oder 65 Quadratmeter große Drei-Zimmer-Wohnungen sowie neun Zwei-Zimmer-Wohnungen à 53 Quadratmeter auf.

Bei allen liegen Balkone oder Terrassen in Südwest-Ausrichtung. Der Großteil der Wohnungen ist über einen Laubengang mit separatem Eingangsbereich zugänglich. Zu jeder Wohnung gehört ein Pkw-Stellplatz, für Fahrräder ist ein Häuschen geplant. »Für diese Wohnungen muss man keinen Berechtigungsschein vorweisen«, betont Eisele, dass diese Einheiten für den freien Markt vorgesehen sind.

Bau wird mit der A33 fertig

Noch wirkt die Aussicht auf Wohnen an der Bielefelder Straße (B 68) nicht sonderlich attraktiv. »Mit der parallelen Fertigstellung der A 33 gewinnen diese innen-stadtnahen Wohnungen deutlich an Qualität«, sagt Eisele. Da der Autobahnabschnitt bis Halle schon Ende 2018 fertig gestellt sein soll, würden die Mieter beim Einzug bereits von der Entlastung profitieren. Ihr Plus sei zudem der Mietpreis von 6,80 Euro pro Quadratmeter, der unter dem durchschnittlichen Neubau-Mietspiegel (7,40 Euro) liegt.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe soll energiesparendes Heizen ermöglichen. Um Spitzenverbräuche abzufangen, wird bei Bedarf ein Gaskessel zugeschaltet. Windabhängig agierende Fensterfalzlüfter sollen die Lüftung garantieren, die durchgängigen Fußbodenheizungen für eine gleichmäßige Verteilung sorgen.

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