Stadtfest eröffnet mit Musik und Tanz – Der Fuhrmann lädt zu Dönekes ein Ein Prosit auf den Haller Willem

Halle (WB). Das hat Halle lange nicht gesehen: Sonnenschein und freundliche Temperaturen zum Auftakt des Stadtfestes. Der Namensgeber gibt sich zur Eröffnung selbst die Ehre auf der Bühne. Ein Prosit auf den Haller Willem!

Von Klaus-Peter Schillig und Klaudia Genuit-Thiessen
Ein Gürkchen gefällig? Bei Ferdinand Emerich machen die Herren von »Pico Bello« gern Station. Reiseführer Julius Meisenkringel (Mitte) und sein frecher Neffe Jocino bringen die Leute auf der Bahnhofstraße auf den Geschmack.
Ein Gürkchen gefällig? Bei Ferdinand Emerich machen die Herren von »Pico Bello« gern Station. Reiseführer Julius Meisenkringel (Mitte) und sein frecher Neffe Jocino bringen die Leute auf der Bahnhofstraße auf den Geschmack. Foto: Genuit-Thiessen/Schillig

Denn heute um 14 Uhr gibt sich der Haller Willem (diesmal in Gestalt von Albrecht Glück) am Denkmal auf dem Ronchin-Platz noch einmal ein Stelldichein. Er will ein paar Dönekes von früher erzählen, aus seiner Zeit als Fuhrmann. Und dank der Unterstützung der Plattdeutschen Gruppe der VHS Ravensberg verstehen das auch alle, die nicht Platt kuiern können.

Wie immer startet das Stadtfest am Mittwoch mit den Kita-Kindern aus Stockkämpen. Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann freut sich, nach Lied und Feuerwehr-Tanz die »Künsebillies« zum dritten Mal auf der Bühne begrüßen zu können. Die Schüler-Eltern-Lehrer-Band der Grundschule Künsebeck macht ordentlich was los und legt einen gelungenen Auftritt hin, während die Bürgermeisterin auf dem Alten Friedhof erneut eine Winterlinde pflanzt – wie jedes Jahr eine großzügige Spende der Volksbank.

Während sich die Stadt allmählich mit Besuchern füllt, wird es vor der Bühne auf dem Innenhof des Rathauses enger und lauter. »Lord of the Dance« und »Whisky in the Jar«: Die Steinhagener Band Broken Bread sorgt mit traditionellem Irish Folk für gute Laune. Und die Zuhörer genießen dort die Sonnenstrahlen, bevor es viele zu einem Bummel weiterzieht. Vorbei an den Buden und Ständen von Union Halle, Rotem Kreuz und anderen. Den Kleinkünstlern von »Pico Bello«, und dem Stand des Freundeskreises Ronchin. Dort gibt’s erstmals keine Franzosen aus Halles Partnerstadt, dafür aber Crémant aus dem Elsass und Burgund. Christa Stockkamp: »Zu Pfingsten kommen die Franzosen wieder an den Teuto. Jetzt hat es leider nicht geklappt.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.