Nena über die 80er, Elektromusik und soziales Engagement – Samstag Konzert in Halle »Oldschool ist für mich ein Lebensgefühl«

Halle (WB). Mit ihrem 18. Album »Oldschool« kommt Pop-Ikone Nena (55) am Samstag zum ersten Mal nach Halle. Über die Vorband »Hey Miracle« aus Detmold, die sie gemeinsam mit dem WESTFALEN-BLATT ausgesucht hat, und über ihre eigene Musik spricht die Sängerin im Interview mit Christina Ritzau.

Ob in kleinen Clubs oder großen Hallen – wo sie auftritt, ist Nena nicht so wichtig: »Konzerte sind immer anders, und das ist großartig.«
Ob in kleinen Clubs oder großen Hallen – wo sie auftritt, ist Nena nicht so wichtig: »Konzerte sind immer anders, und das ist großartig.« Foto: dpa

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Nena-Interview. Das komplette Interview finden Sie in der Freitagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Aus den Top 3 unseres gemeinsamen Band-Wettbewerbs haben Sie die Siegerband ausgewählt. Wie schwer ist Ihnen die Entscheidung  gefallen?
Nena: Mir fallen solche Entscheidungen nie schwer. Das passiert total gefühlsmäßig und geht bei mir meist super schnell. »Hey Miracle« waren schon mit einem kleinen Abstand herausragend. Ich finde sie cool und irgendwie speziell. Ich freue mich schon auf die Band  und hoffe, dass ich den Auftritt am Samstag auch selber sehen kann.

Ihr aktuelles Album »Oldschool« wurde von Samy Deluxe mitproduziert. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?
Nena: Samy und ich haben uns über die Jahre immer mal wieder getroffen. Das waren sehr schöne Begegnungen, Begegnungen auf Herzensebene. Irgendwann habe ich ihn zu »The Voice« eingeladen und mit einer meiner Kandidatinnen und ihm drei Tage in der Garderobe gesessen und geprobt. Wenig später kam er mit Songideen auf mich zu. Das hat sofort geknistert auf allen Ebenen. Samy hat sich komplett in mein Feld reingebeamt. Er hat das Album nicht mitproduziert, er hat es produziert. Und ich habe es an den Stellen ausgefüllt, die für mich bestimmt waren. So etwas spürt man ja.

Das Album nimmt teilweise elektronische Sounds auf und klingt ziemlich modern, gar nicht so »oldschool«. Was macht Ihren neuen Sound aus?
Nena: Der Begriff »oldschool« ist für mich ein Lebensgefühl. Ich habe viele Erfahrungen in meinem Leben gemacht, bin aber trotzdem offen für alle Menschen. Auch in den 80ern gab es schon sehr viel elektronische Musik, zum Beispiel von »Kraftwerk«. Das gehört für mich einfach zu den 80ern, das ist ein Teil von mir.

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