7700 Zuschauer bejubeln Xavier Naidoo und seine Songs von einer besseren Welt Die frohe Soul-Botschaft

Halle (WB). Konzerte von Xavier Naidoo haben etwas von einem Gospel-Gottesdienst. Der Mannheimer Pop-Missionar euphorisiert mit seiner frohen Botschaft von einer möglichen besseren Welt die Massen. So auch am Samstagabend in Halle.

Von Bernd Bexte
Große Stimme, große Worte: Xavier Naidoos Songs künden von Freiheit, Liebe und Weltfrieden. Das kommt an.
Große Stimme, große Worte: Xavier Naidoos Songs künden von Freiheit, Liebe und Weltfrieden. Das kommt an. Foto: Sören Voss

7700 begeisterte Fans sorgen an diesem lauen Sommerabend im ausverkauften Gerry-Weber-Stadion  für eine fantastische Atmosphäre. Das überträgt  sich auf die Akteure auf der Bühne. Nachdem »Wirtz« – Daniel Wirtz (39) und  Band – mit  rockigen, ja bisweilen Grunge-lastigen Songs   das Bier in so manchem Becher zum Beben gebracht haben,  lässt es  auch Xavier Naidoo bei seinem Intro kurze Zeit später nicht an Intensität mangeln. Mit einer druckvollen, zornigen Version von  Edwin Starrs Antikriegshymne »War (what is it good for?)« – in den 80ern von Bruce Springsteen popularisiert – eröffnet er programmatisch das zweistündige Konzert.

Gleich beim zweiten Stück im  »geilen Hexenkessel in Halle« dirigiert  er das Publikum, sich hinzuhocken und aufzuspringen. Mit mehr Energie kann eine Party nicht beginnen. Naidoo beherrscht die   Bühne, auf der er von nur vier Musikern unterstützt wird. Es braucht auch keine große Lightshow, um den 43-Jährigen in Szene zu setzen. Lediglich eine fünfteilige Leinwand, auf die das Geschehen per Kamera übertragen wird, unterscheidet das Setting von einem Club-Konzert.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Kommentare

"Naidoos Songs künden von Freiheit, Liebe und Weltfrieden" - ???
Herzlichen Glückwunsch zu dieser komplett einseitigen Berichterstattung und kostenloser Werbung.
Das nächste Mal vielleicht besser hinhören was er in seinen Texten oder auch in Interviews so von sich gibt...

1 Kommentare

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