Gütersloh
Bürgerinitiative sieht Pausheide kritisch

Gütersloh (din) - Die Bürgerinitiative „Initiative für Spexard“ sorgt sich, dass ein neues Gewerbegebiet in der Verler Pausheide ohne eigene Autobahnauffahrt mehr Verkehr auf der Straße Am Hüttenbrink und auf der Verler Straße verursachen könnte.

Dienstag, 06.04.2021, 18:56 Uhr aktualisiert: 06.04.2021, 19:31 Uhr
Umleitungen der Autobahn führen schon über die Straße Am Hüttenbrink.

Sie hat deshalb einen Einwand zum Entwurf des Regionalplans formuliert und im Zuge des Beteiligungsverfahrens bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht. Darüber informiert Claudia Hemken im Namen der Bürgerinitiative in einer Mitteilung. 

Man beobachte die Verkehrsentwicklung in Spexard und sehe das Thema kritisch, heißt es in der Mitteilung. Deshalb habe man den Einwand gegen die Ausweisung von Gewerbeflächen auf dem Gebiet der Stadt Verl im Bereich Pausheide entlang der Autobahn A2 und im Verlauf der Sürenheider Straße (L 787). Der Kreuzungsbereich des Autobahnzubringers Verler Straße und der Straße Am Hüttenbrink weise schon jetzt eine hohe Verkehrsbelastung auf.

„Diese Belastung führte in der Vergangenheit dazu, dass zum Beispiel Planungen zur Errichtung eines dringend benötigten Nahversorgers an der Kreuzung verworfen wurden.“ Untersuchungen und Verkehrszählungen während dieser Planungen hätten ergeben, dass der Bereich zu Hauptverkehrszeiten kurz vor einem Verkehrskollaps stehe. Dabei hätten sowohl die Kreuzung als auch die Straße Am Hüttenbrink „die hoch priorisierte Funktion“, den von der Autobahn abgeleiteten Verkehr als ausgewiesene Autobahnumleitungen aufzunehmen. 

Die Straße Am Hüttenbrink (zwischen Verler und Robert-Mahne-Straße) sei sowohl eine Straße mit Wohnanliegern als auch eine Straße, die Wohngebiete erschließt. „Sie sollte nicht mit weiteren vermeidbaren Pkw- und Lkw-Verkehren belastet werden, erklären die Spexarder. Das gelte in Gänze auch für die Verler Straße. Eigens durchführte Tests mit verschiedenen Navigationssystemen sowie mit Google Maps hätten ergeben, dass die Routen von den geplanten Gewerbeflächen in Richtung A2 (Dortmund) hauptsächlich über Am Hüttenbrink und Verler Straße führen würden. 

„Die Genehmigung der Gewerbeflächen darf daher nur erfolgen, wenn eine Verkehrsführung über die Straße Am Hüttenbrink und über die Kreuzung zur L 757 verhindert wird“, schreibt die Initiative. Das könne nur „durch eine separate Auffahrt zur Autobahn A 2 im direkten Umfeld der Gewerbegebiete“ gelingen. Außerdem sei eine Verlegung der Autobahnumleitungen über die Wald- und und Thaddäusstraße bei gleichzeitiger Beruhigung der Straße Am Hüttenbrink im Bereich zwischen Verler und Robert-Mahne-Straße eine Option, heißt es abschließend.

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