Gütersloh
Ute Luther gibt den Vorsitz ab

Gütersloh (gl) - „Die Jugend ist unsere Zukunft - und sie braucht ein Zuhause!“ Mit diesem Motto hat die Evangelische Stiftung Gütersloh Ende vergangenen Jahres die Adventsspende 2020 überschrieben. Der Spendenzweck ist die Unterstützung der Arbeit des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM).

Donnerstag, 04.02.2021, 19:50 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 20:16 Uhr
Das CVJM-Haus an der Moltkestraße soll umgebaut und saniert werden. Dabei hilft das Geld der Adventsspenden.

Der CVJM leiste als Träger der evangelischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch und gerade in diesen schwierigen Corona-Zeiten einen wertvollen Beitrag zum Gemeindeleben, erläutert die Evangelische Stiftung in einer Mitteilung.

Haus an der Moltkestraße soll künftig barrierefrei zugänglich sein

Um diese Aufgabe auch in Zukunft anbieten zu können, müsse das Haus des CVJM an der Moltkestraße umgebaut werden. So sollen Räume künftig multifunktional genutzt werden können. Das Haus soll möglichst barrierefrei zugänglich sein. Eine pädagogisch nutzbare Küche solle eingebaut werden. „Scheinbar waren nicht nur wir vom Stiftungsvorstand von diesem Spendenzweck überzeugt“, sagt Ute Luther, Stiftungsvorsitzende.

Sie freut sich über das herausragend gute Spendenaufkommen in Höhe von 65 700 Euro. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern von Herzen.“ Über das gute Ergebnis zeigt sich auch Dennis Selent, der Vorsitzende des CVJM Gütersloh, begeistert: „Wir sind tief berührt und dankbar für die enorme finanzielle Unterstützung und den noch größeren Zuspruch für unsere Arbeit in den letzten Wochen.“

Stiftungsvorsitzende scheidet nach fast 30 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aus

Selent verspricht, dass er und sein Team mit mehr als 150 ehrenamtlich Mitarbeitenden das Umgestaltungsvorhaben unterstützen wollen. Zum 1. März scheide Ute Luther nach fast 30 Jahren vielfältiger ehrenamtlicher Arbeit für die Evangelische Kirche als Stiftungsvorsitzende aus, um mehr Zeit für die Familie zu haben, heißt es in der Mitteilung weiter. Sie schaue beruhigt auf die Zukunft der Stiftung, die vor 15 Jahren auf ihre Initiative hin gegründet worden sei.

Bei ihrem Nachfolger Joachim Martensmeier, dem ehemaligen Sozialdezernenten der Stadt, wisse sie die Stiftung in erfahrenen und engagierten Händen. Auch für das Presbyterium hatte Ute Luther im vergangenen Jahr nach 28 Jahren nicht wieder kandidiert. „Die Zeit als Presbyterin waren spannende, interessante Jahre mit viel Arbeit in der Kirchengemeinde und zum Teil langwierigen Diskussionen in Kreis-, Landes- und EKD-Synode,“ erinnert sich Ute Luther.

“Als Kirchmeisterin musste ich den Finanzsäckel zuhalten“

„Als Kirchmeisterin musste ich den Finanzsäckel zuhalten. Als Stiftungsteam durften wir wunderbare Projekte mit den Spenden unterstützen.“ Sie gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

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