Gütersloh
Das Alex wird um- und ausgebaut

Gütersloh (din) - Es ist nicht zu übersehen. Am Alex an der Strengerstraße wird abgerissen und an schließend gebaut. Die Gaststätte wird von Grund auf renoviert und erweitert: Sie erhält unter anderem eine größere, zum Gastraum geöffnete Küche.

Mittwoch, 11.11.2020, 06:06 Uhr aktualisiert: 11.11.2020, 06:31 Uhr

Neben dem Haus an der Stelle der früheren Garage entsteht auch ein Durchgang zum Platz des neuen Kaiserquartiers. Die Abbruchfirma Peitz hat in den vergangenen Tagen eine Mauer, Anbauten und eine Garage beseitigt. „Wir ziehen die Küche bis an die Straße und verdoppeln damit die Fläche“, sagt Inhaber Ralf Schubert  im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Neubau der Küche sei der erste Bauabschnitt einer grundlegenden Renovierung. Auch ein Kühlhaus werde angebaut.

Abbruch in der Zeit der Zwangsschließung

Die Abbrucharbeiten seien bewusst in die Zeit der coronabedingten Zwangsschließung gelegt worden. „Wir nutzen die Zeit, um Lärm zu machen“, sagt der 62-Jährige. Der Anbau solle nach Möglichkeit noch im November starten. In einem zweiten Schritt soll womöglich Anfang des Jahres der Durchbruch zum Gastraum erfolgen. Das soll laut Schubert in Verbindung mit weiteren Umbauarbeiten passieren. „Ich hoffe, dass wir mit dem Durchbruch in einer Woche fertig sind“, sagt der Gastronom. In der Zeit müsse noch einmal geschlossen werden. So werde es auch im Lokal vor dem Zugang zu den Toiletten einen Durchgang zum Kaiserquartier geben. Außengastronomie auf der anderen Seite der Hauswand sei allerdings nicht geplant. Innen sollen die Einrichtung und der Boden erneuert werden. „Das wird alles neu gemacht“, kündigt Geschäftsführer Manuel Schubert (33) an.

Pachtvertrag ist verlängert

„Wir wären gern im Frühjahr fertig, wenn die Möbel wieder vor die Tür gestellt werden“, sagt Ralf Schubert zum Zeitplan. Die Kosten für den Umbau und die Erweiterung des Gebäudes teilen sich der Eigentümer und der Pächter. Der Pachtvertrag sei gerade langfristig verlängert worden, sagt Schubert. „Der Eigentümer hat sich entschlossen, das Gebäude nicht abzureißen“, berichtet er vor dem Hintergrund des entstehenden Kaiserquartiers und weiterer geplanter Baumaßnahmen an der Kaiserstraße. Allein die eigenen Aufwendungen für den Umbau und Einrichtung samt Küche bezifferte Schubert auf 150 000 bis 200 000 Euro. Damit solle die Gaststätte für die nächsten Jahre aufgestellt werden. „Wir investieren in die Zukunft.“ Außerdem wolle man der Stadt etwas zurückgeben.

Fast 30 Jahre am Standort

Das Alex gibt es an der Strengerstraße seit 1992. Laut Ralf Schubert drängten sich die Gäste früher in Dreierreihen am Tresen. Längst ist das Alex auch ein Speiselokal geworden. Ohne gehe es heutzutage nicht mehr, sagt der Gastronom. „Wir gehen davon aus, dass wir Anfang Dezember wieder da sind“, so der 62-Jährige. Für die Innenstadt wäre es schlimm, wenn die Gastronomie in der Vorweihnachtszeit nicht geöffnet habe. Die Mitarbeiter des Alex sowie des Bankery und des benachbarten Museumscafés am Kolbeplatz befinden sich in Kurzarbeit. Nur die Auszubildenden nutzen die Zeit zum Großreinemachen.

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