Gütersloh
Haller Straße ab Ende November frei

Gütersloh (eff) - Der Asphalt ist aufgebracht, am Rand wird noch gebuddelt, doch das Ende der umfangreichen Arbeiten in und an der Haller Straße in Isselhorst ist abzusehen. „Die Verkehrsfreigabe soll Ende November erfolgen“, sagte am Freitag Alfons Buske, der Leiter des Fachbereichs Tiefbau.

Freitag, 06.11.2020, 17:20 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 20:01 Uhr

Die Restarbeiten wie die seitliche Pflasterung könnten auch bei laufendem Verkehr erledigt werden, so Buske. Mit zufriedener Miene wies er darauf hin, dass die Haller Straße in Isselhorst die zweite Großbaustelle in Gütersloh nach der Berliner Straße am Rathaus sei, die im geplanten Zeitfenster fertiggestellt werde. „Und das trifft drittens auch auf die Verler Straße zu, die ebenfalls Ende November freigegeben wird“, betonte der Tiefbau-Chef. 

Seit dem 2. März wird in drei aufeinander folgenden Abschnitten gearbeitet. Der letzte zwischen dem Goldweg und der Steinhagener Straße ist auf einer Länge von etwa 100 Metern der umfangreichste. Kanal- und Versorgungsleitungen wurden neu verlegt. Außerdem erhält die Einmündung Steinhagener Straße eine Ampelanlage. Mit der Sperrung der Haller Straße mussten sich die Isselhorster Bürger und Geschäftsleute wohl oder übel arrangieren.

 „Dass die Anlieger Stress haben, ist doch klar“, sagte Felix Krull, Sprecher der Werbegemeinschaft. „Die Straßen sind sehr frequentiert gewesen.“ Bauleiter Rainer Ernst ergänzte: „Sich durchs Dorf zu zwängen, hat aber länger gedauert, als die ausgeschilderten Umleitungen zu nehmen.“ Trotz allem – Felix Krull und auch Henrich Schröder vom Dorf- und Heimatverein zeigten sich einverstanden mit den getroffenen Regelungen. „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden, weil es bei den Baumaßnahmen zeitlich immer gepasst hat“, so Schröder. „Und die flexible Versorgung der Geschäfte war und ist sichergestellt“, lobte Krull. Die Einzelhändler in Isselhorst seien alle fußläufig erreichbar. Die Beschränkung der Parkdauer auf der Fläche am Dorfplatz (sonst zwei Stunden) sei aufgehoben. 

Erster Lockdown hilfreich

Corona habe zu keiner Änderung der Bauzeit geführt, sagte Rainer Ernst. Wegen der Pandemie sei die Personenzahl pro Arbeiter-Kolonne auf drei begrenzt worden, fügte André Klassen vom Planungsbüro Röver hinzu. „Und es wurde ein zusätzlicher Bauwagen aufgestellt.“ Alfons Buske räumte ein, dass der erste Lockdown für den Fortgang der Arbeiten hilfreich gewesen sei. „Denn da war wenig Verkehr.“ Das gute Wetter habe zudem geholfen.

 So heißt es in etwa drei Wochen nach knapp neun Monaten Sperrung: freie Fahrt durch Isselhorst. André Klassens Resümee: „Wir haben hier nur Positives erlebt und trotz kleiner Überraschungen einen guten Job gemacht.“

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