Gütersloh
Badegäste halten sich an die Regeln

Gütersloh (eff) - „Wenn sich alle an die Regeln halten, ist das kein Problem“, sagt der rüstige Schwimmer im 25-Meter-Sportbecken der Welle und meint die Bestimmungen, die seit Wiedereröffnung des Bads am 27. Juli für alle Gäste zum Schutz gegen das Corona-Virus gelten.

Montag, 03.08.2020, 19:56 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 20:16 Uhr

 Aber da schwimmt eine Frau falsch herum. Deshalb nimmt der Mann Kontakt mit Aufsicht Pia Rempe auf. Das Problem ist schnell gelöst, und so kommt sich kein Schwimmer mehr mit anderen auf den fünf Meter breiten Doppelbahnen ins Gehege. Überhaupt zeigten die Besucher Verständnis für die Maßnahmen für den Gesundheitsschutz, zieht Marcel Kahler, der stellvertretende Leiter der Welle, nach einer Woche ein positives Resümee. Sein Kollege Sven Dethlefsen ist an diesem Montag für den reibungslosen Zutritt und die Koordination zuständig. „Das läuft alles sehr gesittet ab. Die Leute bringen viel Geduld mit“, lobt der Fachangestellte für Bäderbetriebe die Kundschaft.

Maske bis zum Umkleideschrank

Wer in diesen Tagen das Freizeitbad am Stadtring Sundern besucht, muss mit dem Betreten des Eingangsbereichs eine Maske tragen. Sobald die Kasse passiert und der Umkleideschrank erreicht ist, kann die Mund-Nase-Bedeckung im Schrank deponiert werden. Im Sportbereich dürfen sich maximal 60 Gäste aufhalten, in der Järve-Sauna 80. „Auch gibt es pro Saunaraum eine maximale Personenzahl“, sagt Sven Dethlefsen. Es werde mit Aroma aufgegossen, aber das vor der Pandemie übliche Verwedeln unterbleibe jetzt. Weil die Anwendungen erst ab 75 Grad Celsius erlaubt seien, müssten alle Niedrigtemperatursaunen wie das Dampfbad und das Tecaldarium geschlossen bleiben.

Außenbereich „on top“

Eine sichere Methode, sich einen Platz im Schwimmbad oder in der Sauna zu sichern, ist das E-Ticket. Über www.welle-guetersloh.de erfolgt die Reservierung. „Kurzentschlossene können dann rein, wenn noch Plätze frei sind“, so die Verantwortlichen. Und wann öffnet der Außenbereich? „Das ist hier nur on top und wird kurzfristig entschieden“, informiert Marcel Kahler. Er meint damit, dass in Absprache mit dem Gesundheitsamt bis zu 60 Badegäste die Außenanlagen nutzen dürfen, wenn im Nordbad, wo die maximale Besucherzahl pro Zeitfenster 1000 beträgt, ein gewaltiger Andrang zu erwarten ist. Das gilt mit Blick auf die sonnigen Wetteraussichten für diesen Donnerstag bis Sonntag. Deshalb steht fest, dass an diesen Tagen unter freiem Himmel geplanscht werden darf.

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