Gütersloh
Angetrunkener widersetzt sich Polizei

Gütersloh (gl) - Ein alkoholisierter Mann hat in der Nacht zum Sonntag massiv Widerstand geleistet, als Polizeibeamte seine Personalien aufnehmen wollten. Nach Angaben der Polizei wurden die Einsatzkräfte gegen 1 Uhr über Personen informiert, die am Paul-Westerfrölke-Weg Pyrotechnik verwendeten.

Montag, 08.06.2020, 13:22 Uhr aktualisiert: 08.06.2020, 14:31 Uhr

An Ort und Stelle trafen die Beamten zwei 25-jährige Männer aus Gütersloh an, die augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol standen. Einer der beiden reagierte sofort aggressiv, als er von den Polizisten angesprochen wurde. Beide Männer weigerten sich, sich auszuweisen und waren nicht bereit, Angaben über ihre Person zu machen. 

Der aggressiv Auftretende ballte seine Fäuste und bedrohte die Beamten, als sie ihn zur Identitätsfeststellung untersuchen wollten. Er versuchte, einen der Beamten zu schlagen. Daraufhin wurde er von den Einsatzkräften zu Boden gebracht.

Gerangel mit den Einsatzkräften

Am Boden lieferte er sich ein minutenlanges Gerangel mit den Einsatzkräften und leistete weiterhin so starken Widerstand, dass er fixiert werden musste. Auch nach der Fixierung wehrte sich der 25-Jährige massiv und versuchte, die Beamten zu treten. Die forderten schließlich Verstärkungskräfte an. Auch als weitere Polizeikräfte eintrafen, hinderte das den 25-Jährigen nicht, sich weiter in aggressiver Weise gegen die Maßnahme zu wehren. Er wurde daher zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Strafverfahren eingeleitet

Ein Atemalkoholtest verlief laut Polizeibericht positiv. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Entnahme eine Blutprobe an. Auch bei der Entnahme leistete der 25-Jährige Widerstand, so dass er erneut zu Boden gebracht werden musste. Beim Einsatz wurden einige Beamte leicht verletzt. Der Gütersloher beleidigte die Beamten zudem mehrfach. 

Der 25-Jährige muss sich in einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung verantworten. Pyrotechnik wurde bei den Männern nicht gefunden. Weil der zweite 25-Jährige keinen Widerstand leistete, wurde gegen ihn nur eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen falscher Namensangabe erstattet.

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