Gütersloh
Kurzarbeit beim Stadtmarketing kein Thema

Gütersloh (din) - Bis Ende August wird es keine Großveranstaltungen geben. Wie geht Gütersloh Marketing (GTM) mit den für die zweite Jahreshälfte geplanten Veranstaltungen um? Wir haben nachgefragt.

Donnerstag, 04.06.2020, 19:12 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 20:01 Uhr

„Aktuell sind wir intensiv damit beschäftigt, gemeinsam mit unseren Partnern und Auftraggebern wie der Werbegemeinschaft und der Immobilien- und Standortgemeinschaft Mittlere Berliner Straße, aber natürlich auch mit den verschiedenen Fachbereichen der Stadt Gütersloh, die bestehenden Formate zu verändern oder durch corona-konforme Formate zu ersetzen“, erklärte Geschäftsführer Jan-Erik Weinekötter. „Wir arbeiten hierbei in Optionen, um auf verschiedene Szenarien reagieren zu können und hoffen, dass dieser Mehraufwand in der zweiten Hälfte dann auch als aktive Wirtschaftsförderung zur Bewältigung der Krise beitragen kann.“

Und was kann das Stadtmarketing jetzt für den Einzelhandel und die Innenstadt tun? „Schon seit Beginn der Krise informieren wir über einen breit angelegten Verteiler sehr intensiv, zeitnah und in enger Kooperation und Abstimmung mit den Wirtschaftsförderungen des Landes, des Kreises und der Stadt ebenso wie mit den Handelsverbänden über aktuelle Erlasse, Förderungen, Best-Practice-Beispiele, etc.“, so Weinekötter. „Außer der Erarbeitung der alternativen Veranstaltungsformate erweitern wir aktuell sehr stark unsere eigenen Online-Marketing Aktivitäten und arbeiten mit ausgewählten stationären Händlern in einem Online-Marketing Beratungsprojekt zusammen.“

Auch im Bereich des Citymanagements stünden erste Projekte wieder aktuell in den Startlöchern, die die Innenstadt wieder mehr in den Blickpunkt stellen und den Besuch attraktiver machen werde, so der Geschäftsführer. Innenstädte weiter zu ereignisreichen kulturellen Begegnungsstätten zu entwickeln, an denen das Einkaufserlebnis ebenso wie der Gastronomiebesuch den Besuchern immer wieder Freude und Genuss bereiteten, sei jetzt wichtiger denn je. „Mit den vielen Partnern, die wir in der Stadtgesellschaft haben, bin ich sehr sicher: GT schafft das!“

Das Service-Center sei wie jedes andere Geschäft auch direkt durch den Lockdown betroffen gewesen. Im Back-Office sei aber ebenso wie im Home-Office weitergearbeitet worden. Besonders das Einstellen der neuen Spielzeit in den Ticketsystemen sei für die Kolleginnen zu dieser Zeit immer die zeitaufwendigste Aufgabe und binde sehr viel Personal. Hinzu kämen die Abwicklungen von ausgefallenen Veranstaltungen.

„Natürlich haben wir die Zeit aber auch genutzt, um unser Service-Center auf die Wiedereröffnung vorzubereiten.“ Leichte bauliche Maßnahmen seien vorgezogen sowie ein Hygiene- und Abstandskonzept erarbeitet und umgesetzt worden. Kurzarbeit sei aufgrund der Herausforderungen, vor denen die Innenstadt stehe, sicherlich auch für die Zukunft kein Thema für die GTM.

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