Gütersloh Gütersloh verbietet Imbisse auf Märkten

Gütersloh (gl) - Die Stadt Gütersloh untersagt ab sofort bis zur Aufhebung der Coronaschutzverordnung NRW die Speisenzubereitung und -abgabe auf den Wochenmärkten. Kunden hätten vielfach den vorgeschriebenen Mindestabstand zur Verkaufsstelle sowie den Mindestabstand untereinander nicht einhalten.

Das teilte die Stadt am Mittwoch als Begründung mit. Die Stadt stehe als Veranstalter des Wochenmarkts in der Verantwortung, die Einhaltung der Coronaschutzverordnung NRW durchzusetzen. „Die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz haben derzeit höchste Priorität“, heißt es in der Mitteilung.

Sämtliche Speisenzubereitungen vor Ort (Frittieren, Braten, Grillen und ähnliches) und damit auch die Abgabe von zubereiteten Speisen sind auf dem Wochenmarkt nicht mehr gestattet. Die Coronaschutzverordnung NRW gilt nach derzeitigem Stand bis zum 19. April.

Der nach der Verordnung noch privilegierte Wochenmarkt solle dem Wortlaut der Landesverordnung nach dazu dienen, „die Menschen mit den notwendigsten Lebensmitteln für zuhause zu versorgen“, heißt es weiter. Imbissprodukte und zubereitete Speisen seien nicht geschützt, selbst wenn die zubereiteten Speisen nicht das Hauptgeschäft des Verkaufs ausmachten.

„Leider hat die Praxis gezeigt, dass auch bei einer Außer-Haus-Abgabe der Speisen der geforderte Mindestabstand von 50 Metern für einen Verzehr nicht eingehalten werden kann“, so die Stadt. Vielfach sei festgestellt worden, „dass Kunden die Speisen im unmittelbaren Umkreis der Verkaufsstelle verzehrten – auch unter Missachtung der Mindestabstände untereinander, etwa auf den Sitzgelegenheiten am Wasserband auf dem Berliner Platz. Der Mindestabstand betrage 1,50 Meter.

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