Gütersloh Mestemacher ändert Pläne für Hüttenbrink

Gütersloh (din) - Am vergangenen Freitag bei der Bilanzpressekonferenz ist es nur eine Randnotiz gewesen. Die Bäckerei-Gruppe Mestemacher wird im neuen Gewerbegebiet am Hüttenbrink in Spexard kein Logistikzentrum bauen. Stattdessen hat sie den künftigen Gewerbepark am Flugplatz ins Auge gefasst.

Von Anonymous User

Damit ist am Hüttenbrink eine Fläche wieder frei geworden.

Nobilia aus Verl, Mestemacher und Wöstmann aus Gütersloh: Diese drei Unternehmen galten bis zuletzt als gesetzt für das neue Gewerbegebiet. Und dann blieb noch ein kleiner Zipfel an der Spexarder Straße übrig. Der Neubau eines Werks für den Küchenhersteller ist rasant vorangeschritten. Inzwischen leuchten die Schriftzüge Autofahrern auf der A 2 auf beiden Seiten entgegen.

Weiter nördlich Richtung Spexarder Straße hatte sich auch die Großbäckerei Mestemacher ein zwei Hektar großes Grundstück gesichert. Dort sollte ein Logistik-Zentrum für die Gruppe gebaut werden. „Wir haben uns anders entschieden und der Stadt mitgeteilt, dass wir uns für einen anderen Standort interessieren“, sagte Geschäftsführungsmitglied und Mitgesellschafterin Professor Dr. Ulrike Detmers am Montag der „Glocke“. „Wir haben Zeit.“

Jetzt interessiere man sich für einen Standort im Gewerbepark am Flugplatz an der Marienfelder Straße. Von einem Konversionsstandort hatte auch der Geschäftsführende Gesellschafter Albert Detmers am Freitag gesprochen („Die Glocke“ berichtete).

Zunächst werde die Gruppe in den nächsten beiden Jahren am Standort Aerzen (Niedersachsen) ein neues Logistikzentrum bauen, führte Ulrike Detmers weiter aus. Gut die Hälfte der für 2020/21 geplanten Investitionen in Höhe von insgesamt 10,3 Millionen Euro werde dort angelegt. In Aerzen hat die Gruppe zu diesem Zweck ein 14 000 Quadratmeter großes Grundstück erworben.

Gütersloh sei ein wunderbarer Standort und das Verhältnis zur Verwaltung sehr gut, versicherte Detmers. „Gütersloh bleibt Headquarter. Wir bleiben Gütersloh erhalten“, sagte die Sprecherin der Geschäftsführung, welche neu geordnet worden ist. Mestemacher sei der Region verbunden und werde es auch bleiben. Aber man habe Zeit und schaue nun auf den anderen Standort.

„Diese Alternative zum Gewerbegebiet Hüttenbrink bringt uns insbesondere einen Gewinn an Planungszeit und eine noch optimalere Flächennutzung“, so Detmers. „2022 /2023 soll dann nach unseren Überlegungen das Mestemacher-Logistikzentrum im Gewerbepark Flugplatz Gütersloh fertiggestellt werden.“

Die Fläche am Hüttenbrink soll laut Stadtverwaltung an andere Bewerber vergeben werden. „Für die noch zur Verfügung stehenden Flächen von 3,5 Hektar am Hüttenbrink sind ausreichend Interessenten vorhanden“, erklärte Sprecherin Susanne Zimmermann. „Die Flächen sollen zeitnah vergeben werden.“

Nach jahrelanger Planung ist 2018 der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet zwischen Autobahn und der Straße Am Hüttenbrink beschlossen worden. Er deckt rund 35 Hektar südlich der Spexarder Straße bis zum Berensweg ab. Sie unterteilen sich grob in 24,3 Hektar Gewerbefläche, 2,3 Hektar Wohnbaufläche, 2,7 Hektar Verkehrsfläche und 5,6 Hektar Grünflächen. Größter Nutzer wird Nobilia mit rund 13 Hektar sein. Die Arbeiten am Standort schreiten sichtbar voran.

Der Möbelunternehmer Norbert Wöstmann will an der Autobahn auf knapp 2,5 Hektar zunächst ein Ausstellungs- und Schulungszentrum samt Lager bauen. Später könnte ein Bürogebäude folgen. Für das Gewerbegebiet gibt es zahlreiche weitere Interessenten. Die nächsten Flächen dürften erst wieder in einem künftigen Gewerbegebiet an der Marienfelder Straße (Flugplatz) verfügbar sein.

Nobilia ist größter Nutzer

Nach jahrelanger Planung ist 2018 der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet zwischen Autobahn und der Straße Am Hüttenbrink beschlossen worden. Er deckt rund 35 Hektar südlich der Spexarder Straße bis zum Berensweg ab. Sie unterteilen sich grob in 24,3 Hektar Gewerbefläche, 2,3 Hektar Wohnbaufläche, 2,7 Hektar Verkehrsfläche und 5,6 Hektar Grünflächen. Größter Nutzer wird Nobilia mit rund 13 Hektar sein. Die Arbeiten am Standort schreiten sichtbar voran.

Der Möbelunternehmer Norbert Wöstmann will an der Autobahn auf knapp 2,5 Hektar zunächst ein Ausstellungs- und Schulungszentrum samt Lager bauen. Später könnte ein Bürogebäude folgen. Für das Gewerbegebiet gibt es zahlreiche weitere Interessenten. Die nächsten Flächen dürften erst wieder in einem künftigen Gewerbegebiet an der Marienfelder Straße (Flugplatz) verfügbar sein.

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