Unternehmer Gunther Berg feiert seinen 80. Geburtstag Der Mann, der Westfalia gerettet hat

Gütersloh/Rietberg (WB/in). Gunther Bergs Meisterstück war Mitte der neunziger Jahre die Rettung des Rheda-Wiedenbrücker Herstellers von Wohnmobilen und Anhängerkupplungen Westfalia. Banken und Alteigentümer hatten das ostwestfälische Traditionsunternehmen schon aufgegeben.

Gunther Berg wird 80.
Gunther Berg wird 80.

Gemeinsam mit dem früheren Bertelsmann-Chef Mark Wössner und mit Werner Gehring, Mitinhaber von Christinen Brunnen, sicherte Berg mit Westfalia zugleich fast 1000 Arbeitsplätze. Dafür investierten die drei Unternehmer insgesamt 42 Millionen Euro in Westfalia.

Mit 31 Jahren erstes Unternehmen gegründet

An diesem Freitag feiert der Unternehmer seinen 80. Geburtstag. Geboren in Paderborn, begann Gunther Berg 1965 seine berufliche Laufbahn als Wirtschaftsingenieur beim Autozulieferer Hella in Lippstadt. Von da wechselte er als Vertriebs- und Marketingleiter nach Delbrück zu Scovill, einem amerikanischen Hersteller für Bekleidungsverschlüsse. Im Alter von 31 Jahren gründete er dann 1971 sein erstes eigenes Unternehmen, die Mantelprofilwerke Berg in Gütersloh und Rietberg. Er produzierte insbesondere Profile, Schmuckleisten und andere Komponenten für die in OWL starke Möbelindustrie.

Im November 1989 brachte Berg das inzwischen international produzierende Unternehmen mit 700 Mitarbeitern und einem Umsatz von 190 Millionen DM in London an die Börse. Drei Jahre später kaufte er die Firma zurück, um sie 2003 – und dann endgültig – an den Möbelzulieferer Schnell weiter zu veräußern.

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