Entsorgungspunkt wird um 2500 Quadratmeter erweitert Mehr Platz, mehr Sicherheit

Gütersloh (WB). Die Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH (GEG) und die Stadt Gütersloh bauen ihren Entsorgungspunkt an der Carl-Zeiss-Straße aus. Er wird von 5000 auf 7500 Quadratmeter erweitert. Am Freitag ist dafür der Spatenstich erfolgt.

Von Wolfgang Wotke
Spatenstich (von links): Alexander Bruns (GEG), Marc Kuhn (Elektro Hansmeier), Bürgermeister Henning Schulz, GEG-Geschäftsführer Thomas Grundmann, Matthias Maurer (Stadtreinigung, Frank Lier (GKG) und Eric Bergmeier (Gröschler).
Spatenstich (von links): Alexander Bruns (GEG), Marc Kuhn (Elektro Hansmeier), Bürgermeister Henning Schulz, GEG-Geschäftsführer Thomas Grundmann, Matthias Maurer (Stadtreinigung, Frank Lier (GKG) und Eric Bergmeier (Gröschler). Foto: Wolfgang Wotke

Längst rollen die Bagger und seit Oktober laufen auch die Erdarbeiten. Die großzügigere Fläche soll den Kunden zukünftig mehr Komfort bieten, für die Fahrer und Mitarbeiter mehr Sicherheit. Die Baumaßnahme kosten rund 750.000 Euro. Waren es 2014 noch 24.000 Anlieferungen, so haben sich die bis heute verdoppelt.

GEG-Geschäftsführer Thomas Grundmann nennt die Zahlen: »Bis jetzt sind es 51.234 Anlieferungen, bis zum Ende des Jahres werden es wohl mehr als 55.000 sein. Das wäre dann Rekord.« Die Steigerungen seien auch der Hauptgrund für die Vergrößerung des Entsorgungspunktes. »Der wird von den Bürgern sehr gut angenommen, wir tragen dem jetzt Rechnung.« Das sei auch aktiver Klimaschutz. Vor allem samstags, ist am Entsorgungspunkt am meisten los, obwohl an diesem Tag die Öffnungszeit am kürzesten ist: Durchschnittlich 250 Bürger bringen dann ihre Abfälle und Wertstoffe. Auch Bürgermeister Henning Schulz schlägt in die gleiche Kerbe: »Wir brauchen mehr Fläche. Das ist eine wichtige Dienstleistung am Bürger.«

Und das verändert sich durch die Erweiterung: Im abgesenkten, so genannten »Sägezahn«, finden zukünftig vier Container mehr Platz. Die Anlieferer können dann ihre Abfälle direkt einwerfen. Zuvor war das nicht möglich, denn die Kunden mussten Treppen steigen. Grundmann: »Außerdem können die Lkw auf der abgesenkten Fläche wenden. Das bringt mehr Arbeitssicherheit für Kollegen und Fahrer.« Kundenfahrzeuge verkehren jedoch auf diesem Areal nicht. Der Abladebereich für die Kunden des Entsorgungspunktes werde entzerrt, Wartezeiten reduziert und mehr Kapazitäten für die Aufnahme von Abfällen geschaffen. In zwei Hallen könnte dann zum Beispiel Straßenkehricht zwischengelagert werden.

Der Entsorgungspunkt an der Carl-Zeiss-Straße, der zusammen mit der Stadt Gütersloh betrieben wird, ist 2012 in Betrieb gegangen. Vor fünf Jahren hat die GEG das Gelände von der Kommune gekauft. Am Entsorgungspunkt werden kostenfrei angenommen: Altpapier, Textilien, Korken, CDs und DVDs, Metallschrott, Batterien, Akkus, haushaltsübliche Elektro- und Elektronikgeräte sowie Mobiltelefone. Andere Abfälle wie Sperrmüll, Reifen, Boden, Bauschutt oder Restmüll werden gegen eine Gebühr angenommen. Nicht angenommen werden Nachtstromspeicherheizgeräte und Gasflaschen. Jeden Donnerstag (15 bis 18 Uhr) können Privatleute das Schadstoffmobil kostenlos nutzen.

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