Gütersloh: Zwei Brände halten Einsatzkräfte am Samstag auf Trab
Feuerwehr rettet Bewohner

Gütersloh (WB). Die Gütersloher Feuerwehr hat am Samstag-Mittag den Bewohner eines Hauses an der Franz-Grochtmann-Straße in Spexard aus dessen brennender Wohnung gerettet. Der Rettungsdienst transportierte den Verletzten nach notärztlicher Behandlung mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Sonntag, 06.10.2019, 13:52 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 06:40 Uhr
Die Feuerwehren in Gütersloh sind am Samstag zu zwei Bränden ausgerückt. An der Franz-Grochtmann-Straße retteten sie einen Menschen aus einem brenneden Haus. Foto: Wolfgang Wotke

Die Berufsfeuerwehr, der Löschzug Spexard und der Löschzug Gütersloh wurden am Samstagmiitag von der Kreisleitstelle mit dem Alarmstichwort »Menschenleben in Gefahr« hinaus zum Brand geschickt. Einem Notfallanruf zufolge sollte sich noch ein Mensch in dem brennenden Gebäuude aufhalten.

Nachbarn bestätigten beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, dass sich noch eine Person in der Brandwohnung befinde. Umgehend wurde eine Menschenrettung mit Hilfe von Atemschutzgeräten eingeleitet und die Person ins Freie gerettet. Im Anschluss an die Rettungsmaßnahme wurden Belüftungsmaßnahmen des Hauses durchgeführt und an den Eigentümer übergeben. In der Wohnung war nach ersten Erkenntnissen eine Zimmerpflanze in einem Blumenkübel in Brand geraten.

Gegen 13.30 Uhr wurde der Leitstelle ein weiterer Brand gemeldet. Anwohner des Hauses an der Heidewaldstraße hatten eine Rauchentwicklung in ihrem Keller bemerkt und daraufhin die Feuerwehr angerufen. Grund war ein brennender Trockner. Die Feuerwehr konnte das Feuer binnen kurzer Zeit löschen und das defekte Gerät aus dem Keller entfernen. Bis auf großzügige Lüftungsmaßnahmen war keine weitere Tätigkeit erforderlich. Diese Tatsache ist dem umsichtigen Verhalten der Bewohner zu verdanken. Sie hatten nach Feststellung des Brandes sofort die Tür zum Keller verschlossen. Es kam somit zu keiner großen Rauchausbreitung und entsprechend geringem Sachschaden.

Vor Ort waren die Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst und der Löschzug Gütersloh mit insgesamt 20 Einsatzkräften.

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