Todestag von Reinhard Mohn jährt sich zum zehnten Mal
Einen Weltkonzern gebaut

Gütersloh (WB). An diesem ­3. Oktober jährt sich zum zehnten Mal der Todestag von Reinhard Mohn. Der Unternehmer, Stifter und Buchautor ist 2009 im Alter von 88 Jahren in Gütersloh gestorben. Zusammen mit seiner Ehefrau Liz repräsentierte Reinhard Mohn die fünfte Generation der Eigentümerfamilien Bertelsmann/Mohn. Er baute das Gütersloher Unternehmen in mehr als 60 aktiven Jahren zu einem internationalen Konzern aus, der 2009 mehr als 100.000 Menschen in 50 Ländern beschäftigte.

Donnerstag, 03.10.2019, 03:00 Uhr
Reinhard Mohn starb am 3. Oktober 2009 mit 88 Jahren.

Reinhard Mohn wurde am 29. Juni 1921 in Gütersloh geboren. Nach Kriegsgefangenschaft und Beginn einer Buchhändlerlehre übernahm er 1947 die Leitung des familieneigenen Druck- und Verlagshauses C. Bertelsmann. Er expandierte über Vertrieb und Verlag hinaus in weitere Geschäftsfelder und Märkte. Ein Beispiel ist der Lesering, später Bertelsmann Club, der Bücher per Vertreter und Katalog zu den Menschen brachte.

1971 wandelte Mohn das Familienunternehmen in eine Aktiengesellschaft um. Er schuf damit die strukturellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Zugleich band er die Mitarbeiter ein, beispielsweise durch Gewinnbeteiligung. 1977 gründete er die Bertelsmann-Stiftung. 1981 schied Mohn mit seinem 60. Geburtstag aus dem Konzernvorstand aus. Zehn Jahre später, 1991, legte er das Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender nieder. Die Mehrheit des Aktienkapitals der Bertelsmann AG ließ Mohn 1993 auf die Bertelsmann-Stiftung übertragen.

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