Ordnungsdienst seit einem Jahr regelmäßig in der Innenstadt präsent
Kontrollen zeigen Wirkung

Gütersloh (WB). Seit einem Jahr sind die Ordnungsamts-Mitarbeiter in der Innenstadt noch präsenter. Sie tragen Uniformen und gehen an zwei Tagen in der Woche gemeinsam mit der Polizei auf Streife. »Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung und von den Gewerbetreibenden sind durchweg positiv zu bewerten«, zieht die Erste Beigeordnete Christine Lang eine erste Bilanz.

Freitag, 23.08.2019, 08:15 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 08:20 Uhr
Zweimal in der Woche gehen die Ordnungsamts-Mitarbeiter gemeinsam mit der Gütersloher Polizei auf Streife. Foto: Wolfgang Wotke

Der Präsenz- und Ordnungsdienst umfasst seitens der Stadt Gütersloh zwei Vollzeitstellen und ist in der Regel an fünf Tagen pro Woche in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im Einsatz. Am Wochenende oder in den Abendstunden erfolgen die Kontrollen sporadisch. Das Einsatzgebiet umfasst den Bereich zwischen Weberei und Rathaus sowie zwischen Hauptbahnhof und Theater.

Die Aufgaben der Ordnungsamtsmitarbeiter sind vielfältig. Sie achten zum Beispiel auf die Einhaltung des Alkoholverbotes im Weberei-Park, überwachen die Schulhöfe zum Schutz vor Vandalismus und schreiten ein, wenn sich Leute gegenüber Passanten aggressiv verhalten. Und sie behalten den Bahnhof und ZOB im Blick, um dort mögliche Streitereien zu verhindern.

In Extremfällen kommt die Polizei zur Unterstützung

»In Extremfällen kann schnell und unbürokratisch die Polizei zur Unterstützung herbeigerufen werden«, erklärt Lang in einer Vorlage für den Ausschuss für Umwelt und Ordnung. Ordnungswidrigkeiten wegen unzulässigen Lärms, Wegwerfens von Müll, unerlaubter Sondernutzung von öffentlichen Flächen werden ebenfalls geahndet.

Zusammen mit den Beamten der City-Wache wird das Radfahrverbot in der Fußgängerzone Berliner Straße kontrolliert oder die Polizei wird bei der Verfolgung und Aufklärung von Straftaten, zum Beispiel Ladendiebstählen, unterstützt.

Beschwerden aus den Außenbereichen

Eine Ausdehnung der Präsenzzeiten in den Abend- und Nachtstunden sowie an Wochenenden – insbesondere am Bahnhof und ZOB – ist nach Angaben von Lang aus personellen Gründen nicht möglich. Auch sei eine räumliche Ausdehnung (Regenrückhaltebecken Avenwedde, Mohns Park, Stadtpark) nicht realisierbar. »Aus diesen Bereichen mehren sich – insbesondere in den Sommermonaten – die Beschwerden von Anliegern oder Nutzern«, so die Erste Beigeordnete.

Vorwiegend werde sich über Lärm, Müll und ungebührliches Verhalten verbunden mit erheblichem Alkoholkonsum beklagt. Kontrollen in diesen Bereichen könnten derzeit nur in Einzelfällen erfolgen. Kontinuierliche Überwachungsmaßnahmen wären nur bei einer Ausweitung der Personalkapazitäten im Bereich der Präsenz- und Ordnungskräfte des Ordnungsamtes umzusetzen.

 

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