Land Nordrhein-Westfalen fördert Isselhorster Stelenpfad
Tafeln erinnern an Dorfgeschichte

Gütersloh (WB/jed). Den Tag des offenen Denkmals am 8. September hat sich der Dorf- und Heimatverein Isselhorst rot im Kalender angestrichen. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Einweihung der historischen Holtkämperei arbeiten die Verantwortlichen um Siegfried Kornfeld (Vorsitzender) und dessen Stellvertreter Henner Schröder am nächsten Projekt.  

Dienstag, 06.08.2019, 08:15 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 08:20 Uhr
Zeigen den Förderbescheid: (von links) Günter Heidemann (Bezirksregierung Detmold), Henner Schröder (2. Vorsitzender Dorf- und Heimatverein Isselhorst), Hans Heinrich Hölscher (Projektgruppe Dorf- und Heimatverein). Foto: Jens Dünhölter

Mit einem kleinen Fest werden die ersten zehn von gut 20 bis 25 Stationen des Isselhorster Stelenpfades offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Wie im Januar berichtet, haben sich ein gutes Dutzend Ur-Isselhorster unter der Regie von Henner Schröder (68) aufgemacht, die Vergangenheit in der Gegenwart lebendig werden lassen.

Nach zweijährigem Vorlauf werden Geschichte(n), Historie, Ansichten längst vergangener oder umfunktionierter Gebäude mittels aufwändig gestalteter Informationstafeln dargestellt. Die etwa 240 Kilogramm schweren Stelen sollen in einer noch festzulegenden Reihenfolge nummeriert werden und somit als praktischer Geschichtsunterricht für Schulklassen oder Interessierte als Rundgang abgehbar sein.

»Die Erinnerungskultur in Isselhorst ist unglaublich hoch. Das Dorf hat viel umgenutzte, umgebaute, neu gebaute Gebäude oder sogar Straßenzüge, deren Historie heute niemand mehr kennt. Wir wollen die Geschichte des Dorfes für die nächsten Generationen erhalten«, sagt Henner Schröder.

In erheblichem Maße ermöglicht wird die Umsetzung der pro Stück rund 1800 Euro teuren Erinnerungstafeln durch die Förderung seitens der Detmolder Bezirksregierung. Dieser Tage überreichte Architekt Günter Heidemann (65) aus dem Dezernat 33 (Ländliche Entwicklung) den Vergangenheitsbewahrern den Zuwendungsbescheid in Höhe von 22.958 Euro Das entspricht rund 65 Prozent der kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 35.320 Euro.

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