Pfarrhaus-Neubau von St. Pankratius hinkt Zeitplan hinterher
Alle »Bremsen« gelöst

Gütersloh (WB). Ganz versteckt wächst es mitten im Grünen empor: Das neue Pfarrhaus von St. Pankratius ist nach Angaben von Elmar Quante das erste katholische Dienstgebäude im gesamten Erzbistum Paderborn, das mit Erdwärme versorgt wird. Ende August soll das Richtfest gefeiert werden, berichtet der Pfarrer.

Donnerstag, 01.08.2019, 08:15 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 08:20 Uhr
Pfarrer Elmar Quante ist nach einigen Verzögerungen optimistisch, dass im Neubau des Pfarrhauses Ende August das Richtfest gefeiert werden kann. In dem Gebäude unweit der Kirche St. Pankratius (im Hintergrund) werde Bereiche konzentriert. Foto: Carsten Borgmeier

Damit hinkt das Projekt dem ursprünglichen Zeitplan um einige Monate hinterher, war der Umzug doch ursprünglich für Dezember 2018 vorgesehen gewesen.

Doch intensive Abstimmungen mit dem Erzbistum, obligatorische Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes und ein Bodengutachten hätten zu dem Verzug geführt, so Pfarrer Quante, der auch Leiter des Pastoralen Raumes Güterslohs ist.

Doch jetzt, wo alle »Bremsen« gelöst sind, kann der Geistliche die Fortschritte auf der Baustelle im Schatten der Kirche St. Pankratius, Unter den Ulmen, tagtäglich verfolgen – denn das alte Pfarrhaus mit Quantes Wohnung und seinen Büros liegt nur wenige Meter davon entfernt.

Obwohl es noch komplett eingerüstet ist, lassen sich die verschiedenen, von Architekt Raimund Heitmann entworfenen Räumlichkeiten schon erkennen. Wie Pfarrer Quante vor Ort erklärt, werde der Haupteingang nach Osten, in Richtung Unter den Ulmen, liegen. Links davon befinden sich demnach Büro-Räume, darunter ein sogenanntes Front-Office. Dort sollen die Gemeindemitglieder künftig all ihre Verwaltungsvorgänge erledigen können, berichtet Quante. Schräg rechts dahinter liege ein Back-Office mit zwei Arbeitsplätzen, so der Pfarrer. Auch ein geräumiger Konferenzraum, mit großen Fensterflächen ausgestattet, nimmt Gestalt an. »Das Gemeindebüro in St. Pankratius wird werktäglich besetzt sein. Und zwar morgens von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 14.30 bis 17 Uhr.« Die Verwaltung des gesamten Pastoralen Raums Gütersloh werde in dem Neubau konzentriert, dessen gesamte Baukosten Quante noch nicht exakt beziffern konnte.

Zusätzlich zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros St. Pankratius sollen nach seinen Angaben aber auch in den übrigen katholischen Gemeinden Güterslohs Sekretariate zwei Mal pro Woche geöffnet sein. Nur ein Mal die Woche hingegen werde das Pfarrbüro St. Marien an der Güthstraße 15 besetzt sein. Auch die Friedhofsverwaltung werde im Neubau von St. Pankratius konzentriert, ebenso wie das zentrale Archiv.

Der Umzug ist jetzt für kommendes Frühjahr geplant. Nach dem Richtfest in vier Wochen sollen die Fenster eingesetzt und die Heizungsanlage installiert werden. Das alte, vor gut 100 Jahren errichtete Pfarrheim werde abgerissen, der dann größere Kirchplatz völlig neu gestaltet.

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