Gütersloh: Polizei nimmt bei Razzien Drogenhandel ins Visier Schlag gegen Dealer

Gütersloh (WB). Bei der Polizei-Razzia am Dienstagmittag in zwei benachbarten Cafés an der Strengerstraße ist es nach WESTFALEN-BLATT-Informationen um illegale Drogen sowie um mutmaßlich nicht angemeldete Spielautomaten gegangen.

Von Carsten Borgmeier
Die Razzia im Café Treffpunkt an der Strengerstraße ist offenbar ein Schlag gegen illegalen Drogenhandel gewesen.
Die Razzia im Café Treffpunkt an der Strengerstraße ist offenbar ein Schlag gegen illegalen Drogenhandel gewesen. Foto: Carsten Borgmeier

Nach Angaben von Augenzeugen sollen bei dieser Aktion drei junge Männer vorläufig festgenommen worden sein. In Handschellen seien die etwa 30-Jährigen im Hinterhof, der auch von der Kaiserstraße aus erreichbar ist, in Einsatzfahrzeuge gesetzt und weggefahren worden.

Bei einem der Festgenommenen handelt es sich demnach um den Pächter eines der Cafés. Die Immobilie befindet sich im Eigentum von Unternehmer Peter Oesterhelweg (50).

Die Polizei hatte am Dienstagmittag mit etwa 30 Einsatzkräften die beiden Lokale regelrecht gestürmt, Zugänge blockiert und die Personalien der Betreiber und Gäste kontrolliert. »Das war wie im Film. Plötzlich kamen die alle hereingestürmt, wir mussten unsere Hände sichtbar auf den Tisch legen«, sagte ein Betroffener am Mittwoch dem WESTFALEN-BLATT.

Einer von mehreren Spielautomaten sei auf einen Anhänger verladen und weggefahren worden.

Parallel hat es nach Informationen dieser Zeitung ähnliche Razzien in einem Café im Stadtteil Blankenhagen sowie in einem Privathaus am Nordring/B61 gegeben. Auch dort soll es hauptsächlich um den Handel mit illegalen Drogen wie Kokain/Haschisch gegangen sein.

Von der Polizei war zu den Razzien keine Auskunft zu bekommen.

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