Gütersloher TV: Beim Firmen-Cup für Hobby-Volleyballer herrscht Urlaubsstimmung Palmen, Sand und Strandbar

Gütersloh (WB). Palmen aus Plastik, ein Planschbecken aus Gummi, Liegestühle rund um die Plätze und jede Menge Sand: Beim 7. Firmenbeach-Cup des Gütersloher TV kommt echtes Strand- und Urlaubs-Feeling auf. Aus den Boxen dröhnen pausenlos fetzige Songs, und leckere Cocktails gibt’s natürlich auch. Die kleine Strandbar bietet die Drinks »Sex on the Beach« sowie den »Swimmingpool-Zombie« an.

Von Uwe Caspar
Lohnender Hechtsprung: Die junge Dame vom Polizei-Team hat den Ball noch erwischt. Szene aus der Partie gegen die Nobilia-Vertretung, die hinter Sieger Arvato Systems Platz Rang zwei erreicht. 18 Volleyball-Hobbytruppen »buddeln« im Sand.
Lohnender Hechtsprung: Die junge Dame vom Polizei-Team hat den Ball noch erwischt. Szene aus der Partie gegen die Nobilia-Vertretung, die hinter Sieger Arvato Systems Platz Rang zwei erreicht. 18 Volleyball-Hobbytruppen »buddeln« im Sand. Foto: Uwe Caspar

»Aber mit nur wenig Umdrehungen«, weist Moderator und Ex-Organisator Guido Große Banholt schmunzelnd auf den geringen Alkoholanteil der Cocktails hin. Die Turnierleitung der inzwischen etablierten Veranstaltung für Hobby-Volleyballer liegt jetzt in den Händen von Norbert Mayer (63). Der gebürtige Rheinländer und Fan von Fortuna Düsseldorf wird bei seiner Aufgabe von Thomas Niewöhner (55) unterstützt.

Und beide freuen sich über den regenfreien Sonntag, manchmal blinzelt sogar die Sonne hervor. »Auch bei Regen hätten wir das Event voll durchgezogen«, versichert Niewöhner. Die einzige Outdoor-Volleyballarena im Kreis Gütersloh hat mittlerweile sechs Plätze, auf denen 60 Tonnen Sand mit einer Schicht von 40 Zentimetern liegen.

Auch der SC Verl »buddelt« im Sandkasten

Die Firmen Miele und Bertelsmann haben die Plätze gegen eine Jahresgebühr gebucht, an Privatpersonen werden sie nicht vermietet. »Dafür wäre der Organisations-Aufwand zu groß«, erklärt Norbert Mayer. Zu Gast war hier 2017 ein Fußball-Profiteam aus Peking mit Trainer Roger Schmidt. Vor einigen Wochen »buddelten« im Sandkasten des GTV erstmals die Regionalkicker des SC Verl. Eine schöne Abwechslung für sie zum Trainingsalltag.

Schiedsrichter drücken auch mal ein Auge zu

Auch bei der jüngsten Auflage des beliebten Turniers mit 18 Teams – in jedem muss mindestens eine Frau mitspielen – steht der Spaß-Charakter im Vordergrund. »Weil es sich fast ausnahmslos um Hobby-Volleyballer handelt, drücken die Schiedsrichter bei technischen Fehlern auch mal ein Auge zu«, erzählt Mayer augenzwinkernd. Im Gütersloher Flüchtlingsteam »Volley International« pritscht und baggert Eileen Weinekötter mit. »Alles nette Jungs, die auch gut Volleyball spielen«, lobt die 18-Jährige ihre Mitstreiter, die aus Afghanistan stammen. Sie werden am Postdamm Fünfter hinter der Siegermannschaft Arvato Systems, Nobilia, Polizei Gütersloh und Gaisendrees Fotografie.

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Von den 12.000 Leuten, die in Hamburg zugeguckt haben, sind doch nur die wenigsten in unserem Sport aktiv.

Guido Große Banholt

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Der Erlös des Events fließt in die Kasse der GTV-Jugendabteilung. Wenngleich Beach-Volleyball derzeit boomt – fünfstellige Zuschauerzahlen bei der WM in Hamburg –, profitiert zumindest der GTV davon nicht. »Von den 12.000 Leuten, die in Hamburg zugeguckt haben, sind doch nur die wenigsten in unserem Sport aktiv«, glaubt Guido Große Banholt.

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